Basel Für die Fasnacht ist es der ungünstigste Moment

Michael Werndorff
Noch steht nicht fest, ob der Morgestraich in diesem Jahr stattfinden kann. Foto: Archiv

Basel (wer). Die Fasnächtler am Rheinknie haben es nicht leicht, denn erneut steht die Basler Fasnacht vom 7. bis 9. März pandemiebedingt auf der Kippe (siehe Interview auf dieser Seite).

Der Cortège wurde jüngst zum dritten Mal in Folge abgesagt, in Sachen Morgestraich laufen derzeit die Beratungen. Spätestens nächste Woche will die Basler Regierung der Öffentlichkeit ein Konzept präsentieren, wie die Fasnacht im dritten Coronajahr aussehen wird.

Mehr Wissen erlangen

Regierungspräsident Beat Jans erklärte jetzt in einem Interview mit der Basler Zeitung, dass man abwarten müsse und mehr Wissen darüber erlangen, welche Auswirkungen die sich rasant ausbreitende Omikron-Variante mit sich bringe.

Um die Fasnacht 2022 zu retten, schließt Jans auch eine Verschiebung nicht aus: „Ich finde, dass man die Idee einer Verschiebung der Fasnacht in den Frühsommer, wie man sie im Baselbiet zum Teil schon getroffen hat, auch in Basel diskutieren und prüfen sollte.“

Etwas Großes erleben

Der Regierungspräsident findet dies „die bessere Variante“ als die Fasnacht ganz abzusagen. „Vor allem für die Jungen. Sie sind es, die wieder einmal etwas Großes zusammen erleben sollen. Etwas steht außer Frage: Wir alle hätten am liebsten eine richtige Fasnacht“, sagte Jans.

Ob der traditionelle Morgestraich am Montag nach Aschermittwoch stattfinden kann, konnte er nicht sagen, nu soviel: „Gerade jetzt ist die Lage extrem schwierig. Es ist der dümmste Moment, was die Fasnacht anbetrifft“, so der Regierungspräsident.

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