Basel Gelungene Hommage an die Körperlichkeit

Der Münsterplatz am Abend Foto: Lea Huser

Basel. Die elfte Ausgabe des Internationalen Basler Figurentheater Festivals BAFF! ist am Sonntag zu Ende gegangen. Fünf Tage lang präsentierten 20 Gruppen aus aller Welt an neun Spielorten in und um Basel Stücke rund um das Thema „Körperbilder“. Das vielseitige Programm bot Figuren-, Objekt- und Materialtheater in seiner ganzen Bandbreite an und hielt für jeden Geschmack und jedes Alter etwas bereit. Rund 3000 Personen haben das Festival besucht und sich an den Darbietungen sowie der Atmosphäre im Festzentrum auf dem Münsterplatz erfreut.

Dort faszinierten Straßentheater, Workshops, Kunstinstallationen, die Open Stage sowie ein klingender Tonturm das Publikum. Zusätzlich belebt wurde der Platz am Freitagabend, als während des Kurzstückabends in den Räumlichkeiten der Allgemeinen Lesegesellschaft und des Basler Marionetten Theaters sowie im Kellertheater des Restaurants Zum Isaak und dem Festivalzelt vor ausverkauften Rängen vier verschiedene Stücke gespielt wurden.

Weitere Darbietungen lockten die Zuschauer ins Museum der Kulturen Basel, in die Kaserne Basel, in das Vorstadttheater Basel, in das Theater ROXY Birsfelden sowie ins Theater Palazzo in Liestal.

Insbesondere von Donnerstag bis Samstag tummelten sich Einheimische wie Gäste auf dem Münsterplatz und genossen bei sommerlichen Temperaturen die Festivalatmosphäre. Die Co-Leiterin des Festivals, Kathrin Doppler, zieht denn auch ein positives Fazit: „Es war toll, wieder einmal live und leibhaftig mit anderen Leuten gemeinsam Theater zu erleben. Diese Euphorie hat man auch gespürt im Publikum.“ Wie wichtig gemeinschaftliche Kulturerlebnisse gerade zur jetzigen Zeit sind, betont auch Co-Leiter Marius Kob: „Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass persönliche Begegnungen und ein reger Austausch mit anderen unverzichtbar sind für unser Wohlbefinden. Daher freuen wir uns enorm darüber, dass wir die Künstlerinnen und Künstler endlich wieder mit dem Publikum zusammenbringen konnten.“

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