Basel Kompetenzen bündeln

SB-Import-Eidos
Mit der Übernahme des Bethesda Spitals soll das Leistungsangebot ausgebaut werden. Foto: Juri Weiss

Basel (sda). Umbruch in der Basler Krankenhauslandschaft: Das Universitätsspital Basel (USB) übernimmt die Aktienmehrheit der Bethesda Spital AG von der Stiftung Diakonat Bethesda.

Konkret übernimmt das USB 60 Prozent der Aktien, wie Verantwortliche beider Kliniken am Donnerstag vor den Medien bekanntgaben. Die Stiftung bleibt mit 40 Prozent als Minderheitsaktionärin an Bord und ist weiterhin für die Seelsorge auf dem gesamten Bethesda Campus verantwortlich. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Man habe einen starken Partner gesucht, um das Bethesda Spital in die Zukunft zu führen, sagte Heinz Fankhauser, Stiftungsratspräsident des Diakonat Bethesda. Die beiden Krankenhäuser würden sich ideal ergänzen, und für die Patienten entstehe mit der Kooperation ein für die Region Basel einmaliges Leistungsangebot. Es schwinge zwar Wehmut mit, dass die Stiftung künftig nicht mehr selber entscheiden könne. „Aber die Vorteile überwiegen deutlich“, sagte Fankhauser.

Man gehe den Weg gemeinsam in Anerkennung der unterschiedlichen Kulturen im USB und im Bethesda Spital, sagte USB-Verwaltungsratspräsident Robert-Jan Bumbacher. „Mit der Partnerschaft erreichen wir gemeinsam mehr Fallzahlen und sichern ein qualitatives Wachstum.“ Auch habe zum Beispiel die Geburtshilfe mit der Partnerschaft das Potenzial, überregional leuchten zu können.

Und USB-Direktor Werner Kübler, der neu Verwaltungsratspräsident des Bethesda Spitals werden soll, ergänzte: „Kern des Vorhabens ist es, weitere Vorteile für die Patienten zu erzielen.“ Man wolle die Werte und Geschichte der anderen Institution respektieren. Es sei kein radikaler Wandel vorgesehen.

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