Basel Manser-Tagebücher als Schenkung

Seit 2000 gilt er als vermisst: Porträt von Bruno Manser    Foto: Bruno Manser Fonds/Alberto Venzago (1986) Foto: Die Oberbadische

Basel. Das Museum der Kulturen Basel übernimmt die Tagebücher von Bruno Manser als Schenkung der Erbengemeinschaft. Die Basler Regierung hat die Schenkung am Dienstag laut Pressemitteilung genehmigt.

Der Basler Ethnologe, Umwelt- und Menschenrechtsaktivist Bruno Manser ist für sein leidenschaftliches, aber auch gefahrvolles Engagement für die Gruppe der Penan in Borneo und die bedrohten Tropenwälder weit über die Grenzen Basels bekannt geworden (wir berichteten ausführlich).

Übergabe ans Museum der Kulturen Basel

Seit 2000 gilt er als vermisst, 2005 wurde er für verschollen erklärt. Geblieben sind seine 16 Tagebücher, in denen seine Beobachtungen und sein Engagement schriftlich und zeichnerisch festgehalten hatte. Die Familie Mansers hat nun diese Bücher und weitere Dokumente dem Museum der Kulturen Basel geschenkt. Die Erbengemeinschaft sei dem Museum und seiner Ausrichtung sehr verbunden, teilt die Regierung in ihrem Schreiben mit. Und das Museum freue sich, ein einmaliges Konvolut für seine Sammlung zu erhalten.

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