Basel Orchester begeistert Publikum

Chefdirigent Ivor Bolton Foto: Benno Hunziker Foto: Die Oberbadische

Basel. Die neue und letzte Konzertsaison vor dem Umzug in das Stammhaus, das renovierte Stadtcasino, eröffnet das Sinfonieorchester Basel unter seinem Chefdirigenten Ivor Bolton mit einer Fortsetzung der Bruckner+-Reihe im Basler Münster. Neben der 8. Sinfonie von Anton Bruckner wird die Komposition „In ecclesiis“ von Giovanni Gabrieli, in einer Bearbeitung von Bruno Maderna erklingen. Damit folgt das Orchester der über mehrere Spielzeiten angelegten Serie, in der die Sinfonien von Bruckner mit einem sehr gegensätzlichen Komponisten kontrastiert werden.

Madernas Nachlass liegt in der Paul Sacher-Stiftung in Basel. Das SOB fühlt sich dieser Basler Institution außerordentlich verpflichtet und wird in der neuen Spielzeit noch weitere Bearbeitungen des Italieners Maderna auf das Programm setzen.

Die beiden Konzerte finden am Mittwoch, 21. August und 22. August jeweils um 19.30 Uhr im Basler Münster statt. An beiden Abenden gibt um 18.30 Uhr der künstlerische Direktor, Hans-Georg Hofmann, in der Allgemeinen Lesegesellschaft Basel eine Konzerteinführung.

Während der Umbauphase des Stammhauses spielt das Orchester seit nunmehr drei Spielzeiten in diversen Spielstätten. Die Konzerte im Basler Münster haben sich dabei in kurzer Zeit zu einem Publikumsmagneten entwickelt. Die Aufführungen von Bruckners Sinfonien mit einer stimmungsvollen Beleuchtung der Kirche zieht von Jahr zu Jahr immer mehr Besucher an. Nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit mit zahlreichen Auslandstourneen und der Veröffentlichung zweier Alben aus einer Serie mit Werken von Gabriel Fauré ist das SOB auch international zu einem der anerkannten großen Klangkörper gewachsen, nicht zuletzt auch durch die Tournee mit dem MDR-Rundfunkchor in Italien und Frankreich im Frühjahr 2019. Zuvor hat die gemeinsame Mahler-Tournee mit dem Startenor Jonas Kaufmann im Januar und Februar 2019 durch Deutschland nicht zuletzt durch ein akustisch schwieriges Konzert in der Elbphilharmonie hohe mediale Wogen geschlagen.

In der neuen Spielzeit wird der Chefdirigent Ivor Bolton seine Präsenz ausbauen und noch stärker mit dem Orchester an neuen Programmen und einer eigenen Klangkultur arbeiten: „Ich freue mich, dass wir seit dem Beginn meiner Arbeit in Basel in der Spielzeit 2017/18 zahlreiche Projekte gemeinsam angegangen sind und das Publikum begeistern konnten. Wir wollen diesen erfolgreichen Weg weitergehen und unser Profil gerade auch mit französischem Repertoire, aber auch Barock, Bruckner und populären Programmen schärfen. Ich bin sehr glücklich, dass ich in der kommenden Spielzeit noch mehr Projekte als bisher in Basel persönlich leiten werde.“

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