Basel Platz für mehr Fahrgäste

SB-Import-Eidos
Neue E-Doppelgelenkbusse werden auf der Linie 50 zum EuroAirport eingesetzt. Foto: Markus Wagner

Basel (sda). Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) schicken ab Januar 2023 schrittweise 65 neue E-Busse in den Linienbetrieb. Bis 2027 soll die gesamte Busflotte mit Strom betrieben werden.

Konkret werden ab Januar auf den Linien 33, 42 und 46 insgesamt 19 neue E-Normalbusse des Herstellers EvoBus eingesetzt, wie die BVB am Freitag mitteilten.

Die Fahrzeuge sind zwölf Meter lang. Zusätzlich werden acht E-Doppelgelenkbusse von Carrosserie Hess auf der Euroairport-Linie 50 in Betrieb gehen. Die 25 Meter langen Fahrzeuge haben 44 Sitz-, 162- Steh- sowie zwei Rollstuhlplätze.

Im zweiten Quartal 2023 sollen weitere 38 E-Gelenkbusse von 18 Metern Länge und mit 132 Plätzen (EvoBus) angeliefert und schrittweise auf den Linien 30 und 36 sowie weiteren Linien in Betrieb genommen werden. Die 65 Busse kosten laut Auskunft der BVB etwa 68 Millionen Franken.

Elektrifizierung erfordert Neubau

Der BVB zufolge wird somit ab Mitte 2023 die Hälfte der BVB-Busflotte mit Strom betrieben. 2027 werden weitere 61 E-Busse beschafft. Die neuen E-Busse ersetzen 58 alte Diesel- und Gasbusse, die die BVB verkaufen werden. Die E-Busse werden in den beiden Provisorien Klybeck und Messehalle 3 abgestellt. Die Industriellen Werke Basel (IWB) stellen die Ladestationen bereit. Die Elektrifizierung der Busflotte erfordert auch einen Neubau der Garage Rank.

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