Basel - Die niedrigen Wasserstände haben den Schweizerischen Rheinhäfen im vergangenen Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Noch zur Jahreshälfte hatte sich ein neuer Umsatzrekord abgezeichnet. Doch wegen des Niedrigwassers musste der Schiffsverkehr massiv reduziert und teilweise gar eingestellt werden.

Der gewichtsmäßige Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen sank in der Folge im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um fast ein Fünftel auf 4,7 Millionen Tonnen. 2018 werde als das Jahr mit rekordlanger und -schwerer Niedrigwasserperiode in die Statistik eingehen, teilte die Schweizerische Vereinigung für Schifffahrt und Hafenwirtschaft (SVS) gestern mit. Die extreme Wassersituation begann im Juni und nahm besonders im November und Dezember „dramatische Züge“ an, hielten die SVS weiter fest.