Binzen „Feuer“ bricht bei Party aus

Aus dem Wohnhaus drang „Rauch“. Foto: zVg

Binzen - Blaulicht und Sondersignal waren am Mittwochabend kurz nach 18 Uhr in Binzen zu hören, Feuerwehrfahrzeuge bogen auf die Fischinger Straße ein. Auch ein Knall war zu hören, Rauch zu sehen und aus dem ersten Obergeschoss riefen Personen um Hilfe.

Was ernst klingt, war jedoch nur eine Übung: Angenommen wurde ein Wohnungsbrand. Das Feuer wurde von einem eingeweihten Anwohner bei der Leitstelle gemeldet. Das Führungsfahrzeug und das LF-16 aus Binzen waren nach sieben Minuten an der Einsatzstelle, wie im Nachgang berichtet wird. Nach der Lageerkundung durch den Einsatzleiter Patrick Schöpflin und den ersten Gruppenführer wurden die Wasserversorgung über das Löschfahrzeug organisiert und ein Löschangriff mit Menschenrettung an der rückwärtigen Gebäudeseite ins Obergeschoss eingeleitet.

Verstärkung kommt

Die Feuerwehr Rümmingen war nach zehn Minuten mit zwei Einsatzfahrzeugen zur Einsatzstelle angerückt, und auch die Führungsgruppe war vor Ort. Sie übernahm die Unterstützung des Einsatzleiters sowie die Dokumentation des Einsatzes. Frank Nestle und sein Team hatten die Alarmübung gut vorbereitet, heißt es. Die vier „verletzten“ Jugendlichen waren professionell von Yvonne Ehrengarth geschminkt worden und verhielten sich auch ihrem zugedachten „Zustand“ entsprechend. Annahme war nämlich eine Party, bei der ein Feuer ausbrach. Aus Angst vor dem Entdecktwerden wollten die Jugendlichen nicht aus dem Haus.

Die Situation stellte sich als nicht ganz einfach für die Retter dar, die mit Atemschutzgeräten auch durch die Haustür vordrangen. Außerdem wurde ein Löschangriff von Außen eingeleitet.

Im Einsatz waren 13 Kräfte aus Binzen, 13 aus Rümmingen und vier aus der Führungsgruppe. Zufrieden war man mit der schnellen Einsatzbereitschaft vor Ort, der gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren Binzen und Rümmingen sowie der Führungsgruppe.

Zum Abschluss gab es ein Vesper, das die Gemeinde Binzen gesponsert hatte.

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