Binzen Mit Tablets in die Zukunft

Große Fortschritte bei der Digitalisierung macht die Grundschule Vorderes Kandertal.Foto: sba Foto: Weiler Zeitung

Die Digitalisierung an der Grundschule Vorderes Kandertal hat durch die Corona-Krise und die damit zwingend notwendige Verlagerung auf Online-Angebote einen großen Schritt nach vorne gemacht.

Von Ingmar Lorenz

Vorderes Kandertal. In der jüngsten Verbandsversammlung des GVV wurde dargelegt, wo man sich derzeit hinsichtlich der Digitalisierung befindet und welche Entwicklungen künftig angestoßen werden sollen.

Grundlage für die Schritte in Richtung Digitalisierung der Schule sei der Medienentwicklungsplan, legte Reiner Kaiser, Rektor der Grundschule, in der Sitzung dar. Man sei bezüglich der Umsetzung auf einem guten Weg. Die Ausstattung mit W-Lan-Infrastruktur sei zum Teil bereits erfolgt oder werde in absehbarer Zeit umgesetzt.

Mit Blick auf die mobilen Endgeräte ergänzte GVV-Geschäftsführer Dominik Kiesewetter, dass für die Schüler 70 iPads als Leihgeräte angeschafft worden seien, für die Lehrer 30. Rektor Kaiser hatte bei der Einrichtung der Geräte vieles persönlich übernommen. „Das war ein gehöriges Stück Arbeit“, blickte er zurück. Inzwischen seien die Geräte fertig bespielt und einsatzbereit.

Was nun noch fehle, sei eine Möglichkeit für die sichere Aufbewahrung und den Transport. Wie Kaiser darlegte, seien dafür etwa spezielle Koffer geeignet, die auch als Ladestationen für die Geräte dienen können.

Mit Blick auf die geplanten Maßnahmen gelte es, eine Lösung zu finden, die Geräte gemeinschaftlich im Unterricht zu nutzen. Dafür gebe es zwei Möglichkeiten. Zum einen sei denkbar, die Räume mit Beamern auszustatten, mit denen sich Tablet-Bildschirme auf die Wand projizieren lassen. Zum anderen sei der Einsatz sogenannter digitaler Boards möglich. Dabei handelt es sich um eine Art interaktive Tafel. Beide Varianten hätten ihre Vorteile, wobei Kaiser darauf hinwies, dass man mit der Anschaffung der digitalen Boards in eine zukunftsweisende Technik investiere.

Interaktive Tafeln

Ein erstes Stimmungsbild zeigte, dass auch die Verbandsmitglieder dieser Meinung waren. Man werde sich nun aber zunächst vor Ort ansehen, wie ein solches digitales Board in der Praxis funktioniert. Die Entscheidung soll Ende Juli fallen.

Eine detaillierte Übersicht der Kosten und Fördermöglichkeiten im Zusammenhang mit der Digitalisierung stellte Kiesewetter vor. Für die Ausstattung mit W-Lan und die Anschaffung der Endgeräte seien bislang knapp 72 000 Euro angefallen. Aus fünf verschiedenen Töpfen konnten Fördermittel in Höhe von knapp 219 000 Euro angezapft werden, wobei Eigenmittel in Höhe von 23 200 Euro aufgewendet werden müssen. Einen sechsten Fördertopf für die Personalkosten EDV (knapp 16 000 Euro) nehme man derzeit unter die Lupe, so der GVV-Geschäftsführer.

Vor dem Hintergrund der bereits für die Wlan-Ausstattung und Anschaffung der Endgeräte verausgabten Fördermittel, bleibe ein zur Verfügung stehender Restbetrag von 145 000 Euro für die Digitalisierung.

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