Binzen Ortsmitte, Lärmschutz, Kreisel und Wohnungsbau

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Beim Ortsrundgang wurde über aktuelle Binzener Themen gesprochen.                                             Foto: zVg/CDU Kandertal Foto:  

Die CDU Kandertal war in Binzen gemeinsam mit Bürgermeister Andreas Schneucker auf Tour.

Mit dabei beim Ortsrundgang war laut einer Mitteilung auch die CDU-Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker. Themen waren unter anderem die Pläne für die Ortsmitte, die Lärmbelastung durch die Autobahn, der neue Kreisel, der Stand zum Bauprojekt „Kandergrund“ und Fortschritte bei der innerörtlichen Verdichtung zur Schaffung von neuem Wohnraum.

Für den Ortskern geht es laut Bürgermeister Schneucker darum, eine höhere Aufenthaltsqualität zu erreichen und den fließenden Verkehr zu reduzieren. Der Spaziergang führte danach zur Lärmschutzwand an der A 98. Gemeinsam mit Schneucker hat sich Stöcker in mehreren Gesprächen mit der Autobahn GmbH für mehr Lärmschutz eingesetzt.

Die Abgeordnete habe als Vorschläge gemacht, das Tempo zu reduzieren, den Belag auszutauschen und die Lärmschutzwand zu verbessern. Leider sind aktuell die rechtlichen Möglichkeiten, die Autobahn GmbH zu Maßnahmen zu veranlassen, begrenzt.

Nach Meinung der Abgeordneten und des Bürgermeisters müssten die vorliegenden Ergebnisse des Lärmaktionsplans ausreichen, um aktive Maßnahmen einzufordern. Wie im Gemeinderat beschlossen, hat Binzen ein eigenes Verkehrsplanungsbüro beauftragt, um mehr fachlich fundierte Argumente für aktiven Lärmschutz vortragen zu können.

Die nächste Station des Spaziergangs war der fast fertige neue Kreisel. Schneucker erläutert, dass es aus seiner Sicht falsch und gefährlich sei, Radfahrer in Richtung des Dreispitz nach dem Kreisel die Fahrbahn überqueren zu lassen, um nach links auf den Radweg zu kommen. „Die ersten Monate des neuen Kreisverkehrs werden wir vor allem mit Blick auf den Radverkehr kritisch beobachten müssen und erneut mit dem Landkreis Lörrach Rücksprache halten“, so der Bürgermeister.

Das nächste Thema des Spaziergangs war das Bauprojekt „Kandergrund“, das ehemalige Sportgelände, das für Wohnbebauung verkauft werden soll. Das Konzept der Gemeinde geht dahin, die Bauplätze nicht meistbietend zu verkaufen, sondern auf der Basis eines besonderen baulichen Konzepts. Schneucker: „Wir rechnen auf dem Kandergrund mit 300 neuen Einwohnern. Deshalb soll der Kandergrund in drei Bauabschnitten bebaut werden, um die Infrastruktur wie Schule und Kindergarten nicht zu überlasten.“

Die letzte Station des Spaziergangs war das Bauprojekt in der Koppengasse 32. Die Gemeinde Binzen hat die Immobilie erworben. Zum einen soll damit neuer, günstiger Wohnraum geschaffen werden, der im Eigentum der Gemeinde Binzen verbleiben soll.

Zum anderen soll der angrenzende, unbebaute Grundstücksbereich veräußert werden, um einen Neubau zu errichten. Außerdem soll die angebaute Scheune, die leider nicht erhalten werden kann, abgerissen werden. An dieser Stelle soll ebenfalls ansprechender Wohnraum geschaffen werden

Die Abgeordnete Diana Stöcker wird in der Mitteilung zitiert: „Das Bauprojekt in der Koppengasse ist ein gutes Beispiel für innerörtliche Verdichtung zur Schaffung von neuem Wohnraum. Dies können wir nicht allein dem freien Markt überlassen. Die Kommunen haben das Potenzial, bauliche Entwicklungen selbst zu realisieren – man muss sie selbst machen lassen, ohne sie bürokratisch zu überlasten.“

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