Bürgermeisterwahl Er will sich für seine Heimat einsetzen

Adrian Steineck und Manuel Hunn
Auf dem Wochenmarkt will Reiner Stamm mit den Bürgern von Maulburg ins Gespräch kommen. Der Versicherungsfachmann tritt bei der Bürgermeisterwahl am 25. Februar an. Foto: Manuel Hunn

Unter dem Motto „Ein Maulburger für Maulburg“ und „Gestalten statt verwalten“ tritt Reiner Stamm bei der Bürgermeisterwahl an.

Im Gespräch mit unserer Zeitung sagt Stamm, dass er sich erstmals vor etwa einem Jahr Gedanken über eine Kandidatur gemacht hat. Damals war noch nicht klar, ob Amtsinhaber Jürgen Multner nochmals antritt. Nach reiflicher Überlegung habe er dann zunächst mit seinen Freunden aus der Maulburger Vereinswelt darüber gesprochen, bevor er mit seiner Kandidatur an die Öffentlichkeit gegangen ist. Die Resonanz, die Reiner Stamm auf seine Kandidatur erfahren hat, seien dabei durchweg positiv gewesen.

Stamm ist gebürtiger Lörracher und lebt seit rund 25 Jahren mit seiner Frau in Maulburg. Er hat eine Tochter und zwei Enkelkinder. Beruflich war er viele Jahre als selbstständiger Medienberater für verschiedene Verlage tätig. Als Versicherungsfachmann berät er für eine Rechtsschutzversicherung Firmen.

In der Bürgervereinigung Maulburg aktiv

Was hat ihn dazu bewogen, bei der Bürgermeisterwahl am 25. Februar anzutreten? „Man kann nicht immer nur darüber reden, was alles besser gemacht werden kann“, sagt Stamm, der seit 20 Jahren bei der Bürgervereinigung Maulburg (BVM) engagiert ist. Es sei für ihn an der Zeit, „jetzt möchte ich mich einmal an oberster Stelle für die Gemeinde Maulburg einsetzen, das hat sie verdient“. Es gebe viel Verbesserungspotenzial, auch bei der Öffentlichkeitsarbeit. Diese wolle er viel offener und transparenter gegenüber der Gemeinde gestalten – mit Gemeinde meint er dabei die Menschen, die in Maulburg leben, und das Gewerbe, das dort angesiedelt ist. „Da ich hier ansässig bin und die Probleme kenne, muss ich sagen, dass hier viel Potenzial ist“, sagt der 61-Jährige.

Auf die Frage, warum die Maulburger ihn ins Rathaus wählen sollten, sagt Stamm: „Weil ich Maulburger bin. Maulburg ist mein Leben.“ Dort habe er vor mehr als 20 Jahren sein Haus gebaut, dort sei er vernetzt und habe einen großen Freundeskreis.

„Ein Maulburger für Maulburg“

Unter welches Motto hat er seinen Wahlkampf gestellt? Stamm nennt zwei Leitsätze: „Ein Maulburger für Maulburg“ und „gestalten statt verwalten“. Viele Bürger würden monieren, dass es angesichts des steigenden Verwaltungsaufwands Stillstand anstelle von Fortschritt und Innovation gebe. Hier sieht Stamm noch Verbesserungspotenzial.

Nach den Chancen befragt, die er sich bei der Bürgermeisterwahl am 25. Februar ausrechnet, sagt er: „Wenn ich nach der Rückmeldung aus meinem Freundeskreis gehe, dann kriege ich eine sehr gute Resonanz.“

Am Freitag, 16. Februar, findet die öffentliche Bewerbervorstellung in der Alemannenhalle, Sportplatzstraße 1, statt. Die Uhrzeit wird von der Verwaltung noch bekannt gegeben. Dort besteht die Möglichkeit, Fragen an die Kandidaten zu richten. Bei der Wahl treten sieben Bewerber an.

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