Efringen-Kirchen Auf dem Papier, statt in der Bütt

Weiler Zeitung
Der Zeremonienmeister der Drübel, Bernd Bräunlin, beim Einwerfen des Faltblatts Foto: R. Cremer

Istein (cre). Erneut zwang Corona die Isteiner Drübel, den Mottoprolog statt im Rahmen einer festlichen Fasnachtseröffnung per Faltblatt an die Isteiner Haushalte zu verteilen. Das vom Rebbammert Markus Britsche für diese Session ausgegebene Motto lautet: „De chasch s drülle un au wende, am End sotsch kai Zit verschwende!“

Hürden für Feier wären zu hoch gewesen

Anstelle von warmer Mehlsubbe und Zwiebelewaie gab’s für eine Handvoll Drübel kalte Finger beim Einwerfen der Flyer. Aber so ganz sang- und klanglos konnte und wollte man den Fasnachtsauftakt auch nicht übergehen. Anders als die Guggemusik, die ihren Guggeball am morgigen Samstag nach der 2G-Regel veranstaltet, hätte für die Besucher der Fasnachtseröffnung der Drübel die 3G-Regel gegolten. Dafür aber sei ihnen, wie ihr Zeremonienmeister Bernd Bräunlin gegenüber unserer Zeitung sagte, der Aufwand mit Kontrollen zu groß gewesen. Man habe niemanden abweisen wollen. „Das wär’ kein schöner Abend geworden“, meinte er. Die fälligen Ehrungen sollen nun bei nächster Gelegenheit nachgeholt werden.

„Mir alli muen verzichte“, stellt der Rebbammert eingangs seines Prologs fest, doch „uns Narre fallt des schwer, denn die Fasnacht fehlt iis sehr“.

Im weiteren Verlauf bekommen (natürlich!) auch die Huttinger wieder eine närrische Watschen. Doch auch über die große Politik macht sich der Oberdrübel seine Gedanken. „Papier isch hald nit s gschproche Wort“, erkennt der Rebbammert und bekennt, lieber „in de Bütt“ stehen zu wollen.

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