Efringen-Kirchen Fiesta auf dem Rathausplatz

Ralph Lacher

Nachdem die Veranstaltung zuletzt aufgrund der Corona-Situation nicht hatte stattfinden können, lockte die „Mexikanische Nacht“ am Samstag nun wieder hunderte Gäste auf den Rathausplatz.

Von Ralph Lacher

Efringen-Kirchen. „Wir hatten zwar mit großem Andrang gerechnet, doch die tatsächliche Besucherzahl hat uns mehr als überrascht“, sagte die Lucia Kaufmann, Vorsitzende des Fördervereins des Musikvereins Efringen-Kirchen, beim Blick über das Festareal. Auf diesem drängten sich zwischen Rathaus, der gegenüberliegenden Bebauung und dem Rathausbrunnen an stilvoll platzierten Tischen und Stühlen nach Schätzung der Veranstalter rund 500 Gäste. Oleanderbäume und Palmen, Wein- und Bierbrunnen sowie eine Bar unterstrichen die Stimmung bei der mexikanischen „Fiesta“ auf dem Rathausplatz. Dazu passend boten die Gastgeber ein umfangreiches kulinarisches Angebot mit mexikanischen Gerichten und Getränken aller Art.

Schon zum Start ab 18 Uhr waren annähernd alle der 450 geschaffenen Sitzplätze belegt, so dass die Organisatoren noch einige Bistro-Tische mehr herbei schafften, so dass schließlich etwa 500 Gäste Platz fanden.

Als bald nach Beginn der „Mexikanischen Nacht“ die Band „Mariachi El Flores“ aus Zürich mit ihrer traditionellen mexikanisch-spanischen Musik loslegte, war der vor der Bühne befindliche Platz voll belegt.

Geschwoft bis nach Mitternacht

Bald füllte sich auch die Tanzfläche vor der Bühne. Und als dort nach Sonnenuntergang die Santana-Revival-Band nicht nur Songs des Latino-Gitarristen erklingen ließ, sondern auch viele weitere Lieder aus Rock und Pop, etwa von Creedence Clearwater Revival, Steppenwolf, den Dire Straits oder Deep Purple, drängten sich die Tanzfreudigen auf der Fläche vor den „Soul Sisters Blond“ und schwoften zu „Samba Pa Ti“, „Brothers in Arms“ und „Smoke on the water“ bis nach Mitternacht. „Wir sind sehr zufrieden“, meinte Kaufmann in ihrer Bilanz der „Mexikanischen Nacht“. Der Förderverein hatte 40 Helfer aufgetan und lag mit den passenden Speisen voll auf der Linie des Besuchergeschmacks. Auch die Musik habe bestens gepasst und das Wetter mitgespielt.

Kaufmann: „Das ganze Dorf hat mitgeholfen“

„Teilweise sind wir an unsere Grenzen gestoßen, was die Versorgung der Besucher anging“, sagte Kaufmann. Man habe einfach nicht mehr Bedienungspersonal stellen können, und auch der Selbstbedienungs-Service verlief nicht ohne Wartezeit in der Gäste-Schlange. Allerdings murrte da erfreulicherweise niemand.

Dank sagte Lucia Kaufmann abschließend nicht nur den Fördervereins-Mitgliedern, sondern auch den Helfern aus dem Musikverein, der Feuerwehr, der Guggemusik „Ziefägge“ und dem Gesangverein „Rhenus“. „Da hat das ganze Dorf mitgeholfen, damit wir eine wunderschöne Fiesta bieten konnten“, sagte die Vorsitzende.

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