Efringen-Kirchen Spannende Infos an sechs Stationen

Mit Alina Wagener, Philipp Schoch und Aino Hakala (hinten, v.l.) waren die Kinder auf den Spuren der Greifvögel unterwegs. Foto: Ralph Lacher Foto: Weiler Zeitung

Efringen-Kirchen (os). „Wir haben den 18 teilnehmenden Kindern nicht nur einen kurzweiligen Tag in der Natur bereitet, sondern auch nachhaltig die Verantwortung des Menschen für die Umwelt nahebringen können“, sagte Philipp Schoch von den Natur- und Vogelfreunden Efringen-Kirchen. Er gestaltete, unterstützt von Aino Hakala und Alina Wagener sowie weiteren Mitgliedern seines Vereins, den Aktionstag „Auf den Spuren der Greifvögel“ im Rahmen des Ferienprogramms.

Wie Schoch berichtete, leitet er das Ferienspaß-Angebot der Natur- und Vogelfreunde schon seit sechs Jahren. Auffällig sei dieses Jahr gewesen, dass die Kinder gute Vorkenntnisse gehabt hätten. Diese stellten sie auf dem Spaziergang entlang des Feuerbachs und durch den Wald unter Beweis.

Doch der Reihe nach: Bei der Begrüßung am Schulzentrum erklärte Schoch zunächst dass man in der Natur nicht zu laut sein dürfe. „Das würde die Tiere stören.“

Dann ging es durchs Neubaugebiet und entlang am Feuerbach zu sechs verschiedenen Stationen. Dort erfuhren die Kinder vieles über die in der Region verbreiteten Vögel, etwa den Mäusebussard, den Turmfalken, den Steinkauz und den Milan. Und zu jedem Greifvogel gab es interessante Infos von Schoch und seinen Mitstreitern.

Meist entwickelte sich ein munteres Frage-Antwort-Spiel. So erfuhren die Teilnehmer beispielsweise, dass der Turmfalke im Sturzflug eine Geschwindigkeit von mehr als 340 Kilometern pro Stunde erreichen kann.

In einem Gartengrundstück eines Mitglieds angekommen, hängten die Kinder eine Brutröhre für den Steinkauz auf. Dieser sei zwar kein Greifvogel, sondern eine Eule, aber noch ziemlich verbreitet und deshalb Teil des Rundgangs.

Auch der Steinkauz jage wie der Turmfalke Mäuse und niste in hohlen, alten Obstbäumen, war zu erfahren.

Da es von diesen immer weniger gebe, weil sie gerodet werden, hänge man nun vermehrt solche Brutröhren auf, erklärten die Natur- und Vogelfreunde. Sie berichteten auch, dass die Greifvögel hierzulande immer schwierigere Lebensbedingungen haben, weil ihre Lebensräume durch den Menschen immer mehr eingeengt würden. Umso wichtiger sei die Arbeit der Natur- und Vogelfreunde, so Schoch.

Zum Abschluss wurde beim Vereinsheim der Natur- und Vogelfreunde gegrillt. Anschließend kutschierte Schoch die Kinder mit dem Traktor nebst Anhänger zurück zur Schule.

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