Efringen-Kirchen Unterschiedliche Facetten kennengelernt

Efringen-Kirchen/Kleinkems. Im Gewerbegebiet „Vollenburg Ost“ in Kleinkems fand kürzlich der Hilfeleistungstag der Feuerwehr Efringen-Kirchen statt. An vier verschiedenen Stationen wurden unter Leitung von Florian Meyer, Florian Krebs, Ulrich Weiss und Markus Greiner verschiedene Einsatzszenarien der technischen Hilfeleistung geübt.

Es galt unter anderem, ein unter einem Baum begrabenes Fahrzeug oder einen Rollerfahrer, der zwischen einer Stützmauer und einem Auto eingeklemmt war, zu befreien. Teilnehmer waren die Mitglieder der Abteilung Efringen-Kirchen, die die Ausrüstung für schwere technische Hilfeleistung vorhält, sowie Mitglieder der Tagesalarmgruppe aus allen Abteilungen. Durch sie wird während den Arbeitszeiten sichergestellt, dass immer genügend qualifiziertes Personal im Alarmfall anwesend ist. Ebenfalls beteiligt war der Rüstwagen der Feuerwehr Weil am Rhein, der auch im Einsatzfall für Einsätze auf dem Gemeindegebiet und der Autobahn mit ausrückt.

Der Hilfeleistungstag wurde durch Manfred Güdemann organisiert, die Fahrzeuge wurden von der Firma Ott zur Verfügung gestellt, die auch den An- und Abtransport übernahm.

Beginn war bereits um 7 Uhr, Ende gegen 14 Uhr nach dem Mittagessen.

Gleichzeitig fand ab 8.30 Uhr eine Informationsveranstaltung für Gemeinderäte und Ortsvorsteher statt. Die Veranstaltung unter Leitung von Philipp Haberstroh bestand aus einem Vortrag und einer Diskussionsrunde mit Haberstroh und einer Führung durch die Stationen des Hilfeleistungstags mit Stefan Krause, Leiter Ausbildung. Aus den Reihen des Gemeinderats und der Ortsvorsteher nahmen Selina Denzer, Andrea Wahler, Jens Lauber, Markus Britsche, Elke Weiss, Richard Ludin, Jörg Kratz und Holger Pfropfe teil. Von der Gemeindeverwaltung waren zudem Daniela Wenk, Leiterin des Rechnungsamts, und Bauamtsleiter Klaus Lehmeyer anwesend.

Verstehen, was die Feuerwehr benötigt

Ziel war es, den neu gewählten Volksvertretern ein Grundwissen zum Thema Feuerwehr zu vermitteln. „Das soll vor allem dazu dienen, dass bei der anstehenden Neufassung des Feuerwehrbedarfsplans die Mitglieder des Gemeinderats auch verstehen, was die Feuerwehr braucht, um ihren gesetzlich festgelegten Auftrag zu erfüllen und wofür der Gemeinderat verantwortlich ist“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Außerdem wurde gezeigt, welche Ausbildungen ein Feuerwehrmann durchlaufen muss, bis er in den Einsatz darf, was für Spannungsfelder das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Ehrenamt auf Abruf bietet, wie die Feuerwehr ausgerüstet ist und warum sie so ausgerüstet ist. Anhand eines Beispiels wurde dargestellt, was bei einem Einsatz abläuft, welche Entscheidungen von wem zu treffen sind und wer was zu tun hat.

Nach der Führung bestand bei einem gemeinsamen Mittagessen dann die Möglichkeit zum Austausch zwischen Kommunalpolitikern und Einsatzkräften.

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