Eimeldingen Es geht voran

 Foto: Saskia Scherer

Eimeldingen - Auf der B 3 in Eimeldingen bei der Abzweigung nach Märkt kommt es laut Bürgermeister Oliver Friebolin immer wieder zu „haarsträubenden Situationen“. Bekanntlich soll mit einem Kreisverkehr die Lage entschärft werden. Im Gemeinderat informierte er über den aktuellen Stand der Planung.

Derzeit läuft die Anhörung der Träger öffentlicher Belange, die in diesem Rahmen ihre Stellungnahmen abgeben können. „Die Gemeinde wird informiert und auf dem Laufenden gehalten“, kündigte der Bürgermeister an.

Er erinnerte an die langjährigen Überlegungen, die der Planung vorausgingen. Im Jahr 2017 folgte eine Machbarkeitsstudie, die gezeigt habe, dass der Kreisel „machbar und sinnvoll“ wäre. Im vergangenen Jahr wurde dann mit der Planung begonnen. Eine Verkehrszählung hatte ergeben, dass 20 000 Fahrzeuge am Tag durch Eimeldingen fahren, davon 1100 Schwerlastfahrzeuge. „Gefühlt sind es deutlich mehr“, so Friebolin. „Rush Hour“ sei zwischen 7 und 8 sowie zwischen 16 und 17 Uhr. Das Ergebnis einer Bewertung lautete, dass die Kreuzung vormittags ihre Kapazitätsgrenze erreiche und nachmittags definitiv überlastet sei.

Quietschende Reifen

Besonders gefährlich sei die Stelle für Autofahrer, die aus Märkt und Eimeldingen-West kommend links abbiegen wollen. „Zum Glück ist noch kein Unfall passiert.“ Auch zum neuen Rathaus komme man „fast nicht hin“, hat Gemeinderätin Birgit Pohl (Unabhängige Bürger) beobachtet. Auch sie sprach insgesamt von haarsträubenden Situationen. „Teilweise wird mit quietschenden Reifen und nach dem Motto ,Augen zu und durch’ gefahren.“

Mit dem Kreisverkehr sei mit einer deutlichen Verbesserung zu rechnen. Dieser soll einen Durchmesser von 32 Metern haben, die Kreisfahrbahnbreite würde siebeneinhalb Meter betragen. Sein Mittelpunkt wird nahe der Mittelachse der B 3 anvisiert.

Der Rad- und Fußgängerverkehr soll um den Kreisverkehr herumgeführt werden. Für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg auf der Ostseite wird mit einer Breite von zweieinhalb bis drei Metern gerechnet.

Als Bauherr gelte es für das Land Baden-Württemberg, noch zwei private Flächen zu erwerben: etwa 105 Quadratmeter auf der Seite des Bierkellers und rund 105 bis 110 Quadratmeter bei der Zufahrt zum evangelischen Gemeindehaus, berichtete Friebolin.

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