Eimeldingen (os). Einen größeren Anlass zu bewältigen hatte die Bezirksgruppe Oberrhein des „Allgemeinen Deutschen Rottweilerklub“ (ADRK) in Eimeldingen. Am verlängerten Maifeiertagswochenende nämlich wurden auf der Anlage der Eimeldinger Hundesportler um ihren Vorsitzenden Peter Gempp sowohl die badischen Meisterschaften für Fährtenhunde der Rasse Rottweiler als auch der Markgräfler Cup für Fährtenhunde aller Rassen sowie die Hundesport-Königsklasse, die dreiteilige IPO-Prüfung aus Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst ausgetragen.

Und das mit durchschlagendem Erfolg für die Gastgeber: Sie erhielten nicht nur viel Lob für die Ausrichtung der gut besuchten Veranstaltung, sondern verbuchten auch vorderste Platzierungen.

Beginn war mit der badischen Fährtenhundemeisterschaft auf den Wiesen und Feldern rund um Eimeldingen. Bei schönem Frühlingswetter hatten die zwei- und vierbeinigen Duos dabei Höchstleistungen zu vollbringen. Denn es galt, auf einer mehrere Stunden alten Spur querfeldein zu marschieren, dort „verlorene Gegenstände“ aufzufinden, und diese sicher und ruhig anzuzeigen, indem sich der Hund davor legt.

Badische Fährtenhund-Meisterin wurde vom Ausrichter Ursula Gempp mit der Rottweiler-Hündin Yuna von der Räuberhöhle mit 96 von 100 möglichen Punkten. In der Fährtenhund-Prüfung dahinter platzierten sich Andreas Schneider mit Julius vom Barnimer Land (88) und Vorsitzender Peter Gempp. Der Ehemann der badischen Meisterin kam mit Philine vom Heidebären auf 74 Punkte.

Den „Markgräfler Cup“, also die Auszeichnung für die beste Fährtenarbeit für Hunde aller Rassen, holte sich Andreas Schneider mit seinem Schäferhund Max mit 94 Punkten. Die so genannte Begleithunde-Prüfung, Einstieg in den Hundesport, bestanden Gabi Lercher mit Abigail vom schwarzem Falken und Andreas Salmen mit Blacky. Am Sonntag stand die „IPO“ mit den drei Prüfungsteilen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst an. Dabei galt es, zuerst eine Fährte zu finden, anschließend Gehorsam und Führigkeit unter Beweis zu stellen. Im dritten Teil, dem Schutzdienst, musste ein „Scheinangreifer“ gestellt und dessen Flucht vereitelt werden.

In der Klasse IPO 1 setzte sich Kevin Stöhr mit der Rottweiler-Hündin Quira vom Heidebären durch. Er erhielt auch die Sonderpreise für die beste Unterordnung und den besten Schutzdienst. In der IPO 2 starteten Kurt Kunkel mit Louis d’Or von Jahwe und in der IPO 3 Helmut Kempf mit Iskander vom Türnleberg.

Erstmals wurde auch ein Zweier-Pokalkampf um den Energie- und Haus-Pokal ausgetragen. Den gestalteten Klaus Bühler mit Faro von der Schiffslache und Peter Gempp mit Philine vom Heidebären siegreich. Platz zwei ging an Helmut Kempf/Andreas Schneider vor Kurt Kunkel/Klaus Bühler, Heinz Schöpflin/Kevin Stöhr und Bernd Rebbe/Kevin Stöhr.