Eimeldingen Fokus liegt auf dem Singen und dem Miteinander

Eimeldingen (aje). Für den Eimeldinger Frauenchor ist klar: Der Schwerpunkt liegt auf dem Singen und auf der Gemeinschaft. Das entschied der Vorstand des Frauenchors bei seiner jüngsten Generalversammlung.

Durch die Corona-Pandemie war es dem Frauenchor zunächst nicht möglich, sich weiterhin wie gewohnt zu den Proben zu treffen.

Erst im Juli klappte es wieder. „Wir hatten ein Hygienekonzept in Absprache mit Bürgermeister Oliver Friebolin erarbeitet, und dadurch konnten wir schon drei Singstunden im Juli abhalten“, berichtet die Vorsitzende Susanne Eichin. Für den Frauenchor sei dies ein „Highlight“ gewesen. „Es hat uns allen viel Spaß gemacht, dass wir wieder singen und uns alle wiedersehen konnten.“

Dennoch bestand eine Ungewissheit: „Wir wussten nicht, wer überhaupt zu den Proben kommt beziehungsweise wie viele wir bei den Proben sein werden“, erklärt Eichin.

Vor dem Hintergrund der längeren Proben-Pause wurde im Rahmen der Generalversammlung beschlossen, das Konzert mit den „Stimmen der Berge“ im September abzusagen (wir berichteten). „Wir gehen zurück zum Ursprung und konzentrieren und nun zu erst einmal auf das Singen und Miteinander“, hebt Eichin hervor. Den geeigneten Platz hat die Damen-Riege bereits gefunden. Mit viel Abstand wird vor der Reblandhalle die Stimme geschult.

„Wir versuchen nun im Herbst, das zu ermöglich, was geht. Natürlich angepasst an die Situation und das Hygienekonzept“, sagt Eichin und freut sich schon auf die Probe nach den Sommerferien. Ab Montag, 14. September, sollen die Proben ab 20 Uhr vor der Reblandhalle wieder aufgenommen werden. Die Hoffnung, zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr an einem Konzert mitwirken, besteht dennoch, fügt Eichin hinzu.

Ehrung

Im Zuge der Generalversammlung wurde Christa Gerth für 40 aktive Jahre im Frauenchor geehrt. „Christa Gerth wird noch vom Chorverband ausgezeichnet, aber wir haben sie bereits Chor intern mit einem Blumenstrauß geehrt“, berichtet Eichin.

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