Eimeldingen St. Martin soll nach oben wachsen

Die Gemeinde Eimeldingen braucht mehr Kindergartenplätze. Foto: sba Foto: Weiler Zeitung

Eimeldingen (ilz). Was sich in einer Gemeinderatssitzung im vergangenen Jahr bereits angedeutet hatte, wird nun konkreter: Um dem hohen Bedarf an Plätzen gerecht zu werden, soll der evangelische Kindergarten St. Martin in Eimeldingen um ein weiteres Geschoss ergänzt werden.

Dass der zusätzliche Platz dringend gebraucht wird, daran bestand nach der Vorstellung des Bedarfsplans durch Cornelia Flury im vergangenen Jahr kein Zweifel mehr. Es stellte sich lediglich die Frage, wie die Erweiterung umgesetzt werden kann. Dafür standen im Wesentlichen zwei realisierbare Alternativen im Raum: Zum einen, den Kindergarten „Schnäggehüsli” mit einem angrenzenden Bau zu vergrößern, oder den Kindergarten St. Martin nach oben mit einem weiteren Geschoss zu erweitern.

Mit zwei Millionen rechnen

Wie Architekt Gerhard Geier ausführte, ergebe aus seiner Sicht vor allem die Maßnahme am Kindergarten St. Martin Sinn. Denn ein Anbau am „Schnäggehüsli” würde auf dem Gelände sehr viel Fläche in Anspruch nehmen. Zugleich sei absehbar, dass man am Kindergarten St. Martin in absehbarer Zeit ohnehin bauliche Maßnahmen umsetzen werden müsse. So zeichne sich ab, dass man über kurz oder lang unter anderem nicht an einer Dachsanierung vorbeikommen wird. Im Zuge einer Aufstockung des Gebäudes könnten die notwendigen Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude mit erledigt werden.

Was die Erweiterung die Gemeinde kosten wird, steht noch nicht abschließend fest. Klar ist nur, dass es nicht billig wird. In der Sitzung war von einem Betrag von zwei Millionen Euro die Rede.

Kirche trägt Kosten mit

Die Gemeinderäte sprachen sich einmütig für die Variante der Aufstockung des Kindergartens St. Martin aus. Zwar entstehe dadurch ein Ungleichgewicht bei der Verteilung der Kinder im Dorf, da nach der Erweiterung etwa 35 weitere Plätze im Kindergarten St. Martin vorhanden sein werden. Es gelte aber vor dem Hintergrund der bestehenden Möglichkeiten, Kompromisse einzugehen, so der Tenor.

Auch der in der Sitzung anwesende Pfarrer Jochen Debus erklärte, dass die evangelische Kirche als Träger der Einrichtung die Pläne der Gemeinde für das Gebäude, das sich im kommunalen Besitz befindet, ebenfalls mittragen werde.

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