FC Basel Den nächsten Schritt machen

Silvan Widmer fehlt beim Start aus einem erfreulichen Grund. Er wird zum zweiten Mal Vater.Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Bei leichtem Schneetreiben ging es für die Kicker des FC Basel wieder auf den Rasen. Das erste Training stand am Dreikönigstag auf dem Programm. Die Laune von Ciriaco Sforza war gut. Bis auf den Brasilianer Jorge und Silvan Widmer waren alle Akteure mit von der Partie. Auch Raoul Petretta.

Von Mirko Bähr

Basel. Eine dynamische Mannschaft habe er gesehen. Es sei ein gutes, erstes Training gewesen, ließ Sforza nach der ersten Einheit im neuen Jahr wissen. Die Winterpause, die 13 Tage dauerte und damit kürzer als sonst ausfiel, ist Geschichte. Den Auftakt zurück in den Trainingsbetrieb darf man durchaus als gelungen bezeichnen. Denn schon am Abend zuvor waren die Corona-Tests der gesamten Kaders sowie des Betreuerstabs erfolgreich verlaufen. Alle fielen negativ aus. Also auch bei Edon Zhegrova, der im Kosovo weilte, und bei Arthur Cabral, der die freien Tage in Brasilien verbrachte.

Nicht dabei war Außenverteidiger Jorge, der nach seinem Kreuzbandriss in Brasilien operiert wurde und die erste Phase seiner Reha in seiner Heimat absolviert. Der 24-Jährige wird in den kommenden Wochen in Basel erwartet. Viel erfreulicher war der Grund, warum Silvan Widmer beim Aufgalopp fehlte. Der Außenverteidiger war am Dienstag zum zweiten Mal Vater geworden.

Ein individuelles Programm absolvierten Heinz Lindner, Valentin Stocker, Taulant Xhaka, Elis Isufi und Konstantinos Dimitriou, die sich, wie Pajtim Kasami auch, nach einer Verletzung wieder im Aufbau befinden. Kasami zog sich in Luzern eine Adduktorenverletzung zu. „Im Fokus steht nun, dass die Verletzten zurückkehren und sich stabilisieren. Ich bin zuversichtlich, dass das gesamte Team in dieser Vorbereitung noch einen weiteren Schritt macht“, erklärte Sforza, der vier Monate nach seinem Amtsantritt endlich eine angemessene Vorbereitung mit seinen Schützlingen absolvieren kann. Physis und Ausdauer werden dabei im Mittelpunkt stehen.

Nicolas Unternährer folgt auf Nacho Torreño

Derjenige, der dafür bisher die Verantwortung getragen hat, ist nicht mehr dabei. Der Klub hat sich von Athletiktrainer Nacho Torreño getrennt. Es ist das zweite Mal, dass der Spanier sich vom FCB verabschiedet. Sein Nachfolger ist Nicolas Unternährer. Dieser war schon ab 2009 zehn Jahre lang als Physiotherapeut sowie Osteopath für den Klub zuständig.

In Sachen Transfers herrscht beim FCB noch die Ruhe vor dem Sturm? Das liegt daran, dass die Transferperiode erst am 18. Januar beginnt. Zwei Akteure werden dann wohl die „Bebbi“ verlassen. Aldo Kalulu ist ein Kandidat. Der Wechsel des 24-Jährigen zu Amiens scheiterte im Sommer kurz vor Toreschluss. Auch Samuele Campo spielt in den Planungen von Sforza keine große Rolle mehr. Dasselbe gilt für Konstantinos Dimitriou.

Klar ist nur, dass Torhüter Nils de Mol zum FC Wil in die Challenge League wechselt. Dorthin wurde er bereits ausgeliehen, konnte aufgrund einer Verletzung seit Oktober kein Spiel bestreiten. Wie der FCB mitteilt, unterschreibt der 19-Jährige beim Klub von Coach Alex Frei einen Vertrag bis 2022. Für die Profis des FCB hat De Mol kein Spiel absolviert.

Das erste Testmatch im Zuge der Vorbereitung bestreitet der FC Basel morgen, 11 Uhr, gegen den FC Thun. Die Partie findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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