FC Basel Die Winterpause kommt zu früh

Luca Zuffi (rechts) und der FC Basel agieren derzeit mit viel Schwung und echter Spielfreude. Auch heute Abend auf europäischem Parkett? Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Nur noch zwei Partien, dann dürfen die Profis des FC Basel in die verdiente Weihnachtspause. Eigentlich schade, denn nach einem kleinen Tief spielt Rotblau richtig stark auf.

Von Mirko Bähr

Basel. Das Spiel heute gegen Trabzonspor auf europäischer Bühne zählt indes nur noch für die Statistik. Denn: Der FCB hat bereits vorzeitig den Sprung ins Sechzehntelfinale der Europa League geschafft. Und auch wenn das Überwintern in Europa bereits fix ist, so wollen sich die „Bebbi“ auch im letzten Match der Gruppe C heute Abend ab 18.55 Uhr mächtig ins Zeug legen. Schließlich geht es um den Gruppensieg und das gute Gefühl, mit einer starken Serie das Kalenderjahr ausklingen zu lassen. Zudem könnte man wie in der Saison 2015/2016 die Gruppenphase mit 13 Zählern beenden.

Mit einem Sieg gegen den Dritten der türkischen Süper Lig wäre das geschafft. Die Gäste liegen in der Gruppe der Europa League abgeschlagen auf dem letzten Rang. Einen Zähler hat das Team bisher eingefahren. Und zwar beim 2:2 im Hinspiel gegen Basel.

„Für uns ist das Spiel weiterhin ein Highlight. Wir haben noch etwas zu gewinnen. Wir werden topmotiviert ans Werk gehen“, macht Keeper Jonas Omlin im Vorfeld bei Telebasel deutlich.

„Wir wollen beide Spiele gewinnen. Gegen Trabzonspor, um in der Europa League Gruppensieger zu werden, und in Luzern, um auch in der Meisterschaft noch einmal drei Punkte zu holen. Vielleicht liegt ja auch noch da der erste Platz drin. Mal schauen, was noch möglich ist“, stieß Luca Zuffi gegenüber den Kollegen der Basellandschaftlichen Zeitung ins gleiche Horn.

Der FCB-Akteur, der im Mittelfeld zuhause ist, zeigte sich wie der Rest des Teams zuletzt in starker Verfassung. Zunächst putzte Basel die Berner Young Boys mit 3:0 aus dem „Joggeli“, dann fertigte Rotblau den FC Sion mit 4:0 ab. „Viele Dinge setzt das Team um. Ob es nun die Kompaktheit ist, die Aggressivität oder die Ballbehauptung. Auch im Spiel nach vorne ist die Präzision unabdingbar. Und dann ist da noch der Hunger nach Toren“, freute sich Coach Marcel Koller nach dem klaren Erfolg. Noch sei das Spiel seiner Jungs aber nicht ideal. Das sei erst der Fall, wenn er nicht mehr von der Trainerbank aufstehen müsse.

„Die Spielfreude ist da. Wir haben viel Selbstvertrauen“, informierte Zuffi, und deshalb sollten die Gäste aus der türkischen Hafenstadt Trabzon heute zu keinem echten Stolperstein werden.

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