FC Basel Eine Legende sagt mit 33 Jahren Ade

Michael Hundt

Die Namensliste bei den Legenden des FC Basel wird am Ende der Sasion um mindestens einen Namen reicher. Denn Mannschaftskapitän Valentin Stocker hat am Dienstagabend durchaus überraschend seinen Abschied vom aktiven Profifußball erklärt. Dem FC Basel bleibt er aber dennoch erhalten.

Von Michael Hundt

Basel. Es war eine Pressekonferenz, die getrost in die Kategorie „emotional und bewegend“ eingeordnet werden darf. Neben zahlreichen Journalisten und TV-Teams war auch die komplette Profimannschaft des FC Basel bei der Pressekonferenz am Mittwochnachmittag im Basler St. Jakobspark, um den Worten des scheidenden Mannschaftskapitäns zu lauschen. Es ist eine echte Gratwanderung für mich gewesen und ich muss aufpassen, dass es mich nicht noch mehr überwältigt“, meinte Stocker nach der Pressekonferenz zum Erscheinen seiner Mannschaftskameraden.

Nach derzeit 4156 Spielen im rot-blauen Dress und aktuell 100 Toren hat sich Valentin Stocker dazu entschlossen, seine Fußballschuhe an den altbekannten Nagel zu hängen. Doch als Assistent der Sportlichen Leitung wird er dem FC auch über das Ende seiner aktiven Karriere hinaus zur Verfügung stehen. „Ich habe mich entschieden, dass nach dieser Saison ein guter Moment ist, mit dem aktiven Profifussball aufzuhören. Auch, weil mir der FCB in der aktuellen Situation die tolle Möglichkeit bietet, den Club künftig in der Sportlichen Leitung zu unterstützen und mich gleichzeitig in diesem Bereich weiterzubilden“, erklärte Stocker und betont, dass es ein rein persönliche Entscheidung gewesen sei, diesen Schritt zu gehen.

Es wird auf jeden Fall eine Aufgabe, auf die er sich freut, wenngleich er dafür auch erst zu einigen anderen Fußballvereinen gehen will, um dort eine Art Ausbildung zu absolvieren.

Dass der FC Basel am heutigen Donnerstagabend (20 Uhr) in Genf und dann am Sonntag im St. Jakobspark noch zwei Ligaspiele absolvieren muss, geriet fast schon ein wenig ins Hintertreffen. Bei der anschließenden Spieltags-PK war nur noch eine handvoll Medienvertreter im Raum. Das Ziel des wohl scheidenden Cheftrainers Guillermo Abascal ist es, mit dem FCB Platz zwei in der Tabelle zu erreichen. Allerdings wird das Spiel im Stade de Genève kein Selbstläufer für die „Bebbi“. „Ich erwarte ein offenes Spiel. Servette hat einen der besten Mittelfeld-Dreizacks der Liga und ist ein sehr gefährliches Team auf den letzten Metern. Zuletzt ließen die Genfer aber auch einige einfache Gegentore zu.“

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