FC Basel Es ist noch nicht alles rosig

Er gehört in der Schweiz zu den Besten seiner Zunft: Jonas Omlin weckt das Interesse europäischer Top-Klubs. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Die Erleichterung im Lager der Rotblauen war riesig, als der 4:0-Erfolg im Derby beim FC Zürich eingetütet war. Nach den Pleiten gegen Bern und St. Gallen zeigte der FC Basel die richtige Antwort. Nun muss nachgelegt werden: Zu Gast im „Joggeli“ ist heute Abend der FC Thun.

Von Mirko Bähr

Basel. Nach zwei sieglosen Partien zum Start aus der Winterpause war die Stimmung beim FCB auf dem Nullpunkt angelangt. Schließlich konnten sich St. Gallen und Bern nun erst einmal etwas absetzen und haben im Titelrennen die besseren Karten. Nach 21 Saisonpartien hat dieses Duo fünf Zähler Vorsprung.

„Wir wollten eine Reaktion zeigen, wir hatten uns ja die ersten beiden Spiele auch anders vorgestellt“, erklärt Innenverteidiger Eray Cömert. Von der ersten Minute an sei man bissig gewesen. Das frühe Tor habe ihnen dann auch in die Karten gespielt. Zwölf Sekunden hatte es gedauert, da hatte Fabian Frei bereits das 1:0 erzielt. Der Routinier ließ dann auch noch zwei weitere Treffer folgen.

„Es war eine gute Leistung, auf der lässt sich aufbauen. Ich glaube, nach dieser schwierigen Woche, die wir hatten, war es die perfekte Reaktion, aber es ist noch lange nicht alles rosig“, meinte der Mann der Stunde nach dem Match und seinem ersten Dreierpack überhaupt.

Die Stimmung unter der Woche sei wieder lockerer gewesen. Das sei nach einem Sieg immer so, sagt Cömert. Den nächsten hat der FC Basel bereits heute, 19 Uhr, eingeplant, wenn es im St. Jakobs-Park gegen das Schlusslicht aus dem Berner Oberland geht. Thun ist zu Gast. Einen Ausrutscher kann sich Basel nicht erlauben. Wie in Zürich ist es Abendspiel, wieder brennt das Flutlicht. Ein gutes Omen.

Die Marschroute von Cömert & Co. ist klar: „Wir wollen wieder an die ersten beiden Teams heranrücken. Unser Ziel bleibt die Meisterschaft“, lässt der 22-Jährige im FCB-Talk wissen.

Unterdessen berichtet Telebasel vom Interesse des FC Schalke 04 an Torhüter Jonas Omlin. Der 26-Jährige, der bereits mit Olympique Marseille und dem FC Augsburg in Verbindung gebracht wurde, soll dort im Sommer die Nachfolge von Alexander Nübel antreten, den es zu den Bayern zieht.

Omlin seinerseits könnte von Ersatztorhüter Djorde Nikolić beerbt werden. „Er ist sehr akzeptiert im Team, ein junger Spieler mit einer Persönlichkeit. Und er kann der Nachfolger von Jonas werden“, sagt Sportchef Rudi Zbinden gegenüber Telebasel.

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