FC Basel Pokal geht zum 13. Mal an den FC Basel

Die Basler Mannschaft um Kapitän Marek Suchy freut sich über den Pokalsieg. Foto: Schwabo

Basel - Rot-blaues Konfetti soweit das Auge reicht: Der FC Basel hat das 94. Finale des Schweizer Cups für sich entschieden. Gegen den FC Thun, der als Außenseiter eine sehr couragierte Leistung an den Tag legte, schlug ein knapper 2:1 (1:0)-Erfolg für die „Bebbi“ zu Buche.

Zum 13. Mal konnte der FCB den 8,6 Kilogramm schweren Silber-Pokal in die Höhe stemmen. Einfach nur „überglücklich“ sei er jetzt, ließ Kapitän Marek Suchy wissen. „Ich freue mich sehr. Am Ende mussten wir zittern, wichtig ist aber, dass wir es geschafft haben.“

Albian Ajeti köpfte den FC Basel in der 23. Minute in Führung. Valentin Stocker hatte mustergültig geflankt. Fabian Frei war für das 2:0 der Basler zuständig, als er nach schöner Kombination über Blas Riveros und Kevin Bua mit einem trockenen Schuss nach 79 Minuten zur Stelle war. Die Thuner gaben sich nicht geschlagen, waren vier Minuten später wieder dran, als Dejan Sorgic den Anschluss (82.) besorgte. Thun drückte auf den Ausgleich und Basel hatte Raum zum Kontern. In der mehr als fünfminütigen Nachspielzeit passierte aber nichts mehr.

Der Favorit war seiner Rolle also gerecht geworden. Thun versteckte sich jedoch keineswegs, war zu Beginn sogar die bessere Mannschaft. Insgesamt agierte der FCB etwas abgeklärter, brachte den Sieg mit einer soliden Leistung vor nur 20 500 Zuschauern im Stade de Suisse in Bern nach Hause.

Für Marcel Koller bedeutete dieser Erfolg auch der erste Titel als FCB-Coach und der erste Pokalsieg als Trainer. „Es fühlt sich sehr gut an“, meinte er und wagte vor den Augen der Fernsehzuschauer sogar ein Freudentänzchen. Währendessen kletterte Torschütze Ajeti zu den Fans auf die Tribüne und feierte mit den Schlachtenbummlern der Rotblauen.

Nach der schwachen Saison 2018 und der abermals verpassten Meisterschaft in der aktuellen Saison ist der Pokalsieg für den FCB mehr als nur ein Trostpflaster. Im Jahr 2019 hat Basel erst einmal verloren, nun hat sich die Equipe vom Rheinknie dafür auch belohnt. „Wir haben hart und lange darauf hin gearbeitet“, meinte Luca Zuffi nach dem Schlusspfiff.

Nicht mitmischen auf dem Kunstrasen konnte gestern der Rheinfelder Raoul Petretta, der ausgerechnet das Finale aufgrund einer Sperre verpasste. Der sah zu Beginn eine Aktion von Klima-Aktivsten, die auf das Spielfeld stürmten. Am Abend stürmten die FCB-Fans dann den „Barfi“, wo die Cup-Sause auf dem Programm stand.

FC Basel – FC Thun 2:1 (1:0). - Tore: 1:0 (24.) Ajeti, 2:0 (78.) Frei, 2:1 (82.) Sorgic. SR: San. Z.: 20 500.

FC Basel: Omlin; Xhaka, Suchy, Zambrano, Riveros; Frei (90. van Wolfswinkel), Balanta; Stocker (67. Bua), Zuffi (71. Kuzmanovic), Okafor; Ajeti.

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