FC Basel Siegtreffer in der Nachspielzeit

FCB-Torschütze Kevin Bua (Mitte) wird von Kemal Ademi (links) und Luca Zuffi zu seinem Treffer beglückwünscht. Foto: Grant Hubbs

Basel - Der FC Basel hat in der Rückrunde einen klassischen Fehlstart hingelegt. Nach dem 0:2 zum Auftakt beim Spitzenreiter Bern unterlagen die Basler gestern im heimischen St. Jakob-Park dem FC St. Gallen verdient mit 1:2.

Ohne seinen bislang erfolgreichsten Stürmer muss der FC Basel im weiteren Verlauf der Rückrunde auskommen. Noah Okafor wechselt zum FC Red Bull Salzburg in die österreichische Fußball-Bundesliga.

Der 19-jährige Angreifer hatte seit der U9 sämtliche FCB-Nachwuchsstufen durchlaufen, ehe er im Januar 2018 den Sprung in den Kader der ersten Mannschaft schaffte. Sein Debüt für die erste Mannschaft gab Okafor am 19. Mai 2018 gegen den FC Luzern im Joggeli.

Okafor über seinen Wechsel nach Österreich: „Es war mein ausdrücklicher Wunsch, mich dem österreichischen Serienmeister anzuschließen. Ich bin dem FC Basel sehr dankbar für alles, was ich hier für meine Entwicklung zum Profifußballer gelernt habe. Der Wechsel nach Salzburg kommt für mich zum richtigen Zeitpunkt.“

Cömert und Xhaka wieder dabei

Basels Coach Koller musste auf die gesperrten Omar Alderete und Valentin Stocker verzichten. Dafür standen Eray Cömert und Taulant Xhaka wieder in der Startelf.

Der FC St. Gallen machte den „Bebbi“ in der ersten Viertelstunde mit einem konsequenten Pressing das Leben schwer. Konstruktive Basler Angriffe waren in dieser Phase an einer Hand abzuzählen. Die Ostschweizer hätten eigentlich nach neun Minuten in Führung gehen müssen, doch FCB-Keeper Jonas Omlin hatte keine Probleme den schwach geschossenen Ball von Cedric Itten aus kurzer Distanz sicher zu fangen. Im Gegenzug hätte eine Einzelaktion des aufgerückten Außenverteidigers Silvan Widmer dem FCB beinahe die Führung beschert. Doch Widmer scheiterte aus spitzem Winkel.

St. Gallen bessere Mannschaft in zweiter Halbzeit 

Sieben Minuten später machte es Widmer besser. Er ging erneut über rechts durch, und seine flache Hereingabe knalle Kevin Bua via Innenpfosten in die Maschen. In der Folgezeit hätten die Basler durchaus auf 2:0 erhöhen können, doch etliche vielversprechende Angriffe wurden nicht in letzter Konsequenz ausgespielt.

Gegen Ende der ersten Hälfte machte St. Gallen Druck und glich tatsächlich aus. Betim Fazliji traf aus kurzer Distanz.

Nach dem Wechsel war der FC St. Gallen das deutlich bessere Team. Die Gäste hatten Chancen zu Hauf So wurde in der 61. Minute einem Gästetreffer von Schiedsrichter San Fedayi die Anerkennung versagt, weil zuvor FCG-Stürmer Jérémy Guillemenot Taulant Xhaka gefoult hatte. Doch in der Nachspielzeit schockte dann der eingewechselte André Ribeiro die „Bebbi“ mit dem 1:2.

Tore: 1:0 (19.) Bua, 1:1 (44.) Fazliji, 1:2 (90.+1) Ribeiro.

FC Basel: Omlin - Widmer, Cömert,van der Werff (52. Bergström), Petretta - Frei (74. Campos), Xhaka - Zuffi, Zhegrova, Bua (72. Pululu) - Ademi.

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