FC Basel Trifft Ajeti auch gegen Ex-Klub?

Jonas Omlin will seinen Kasten sauber halten. Foto: Archiv Foto: Die Oberbadische

Haben viele den FC Basel nach dem unbefriedigenden Abschneiden in der vergangenen Saison unterschätzt? Nach dem erfolgreichen Saisonstart in Sion wussten die“Bebbi“ auch in der Champions League-Qualifikation zu überzeugen.

Von Uli Nodler

Basel. Deshalb sieht sich der FCB heute Abend im Heimsiel gegen den FC St. Gallen in der Favoritenrolle. Die Partie beginnt um 19 Uhr im St. Jakob-Park.

Die Basler mussten zwar am Dienstag dieser Woche in Eindhoven eine 2:3-Niederlage einstecken, nachdem sie bis zur 90. Minute noch in Führung lagen. Mit den zwei erzielten Toren bringt das Resultat dennoch eine deutlich bessere Ausgangslage für das Rückspiel am kommenden Dienstag, als zuvor viele FCB-Fans befürchteten. Und auch wenn der Sieg des PSV letztlich verdient war, startete die Mannschaft von Marcel Koller die Europacup-Kampagne um einiges besser als vor einem Jahr.

Sollte der FC Basel weiterkommen, wäre mit dem LASK Linz die nächste von drei Hürden zur Champions League nicht höher. Sollten die Rot-Blauen in die Qualifikation zur Europa League verwiesen werden, würden sie nur diese dritte Qualifikationsrunde (gegen Sturm Graz oder Haugesund aus Norwegen) auf dem Weg in die Gruppenphase überstehen müssen.

In den Niederlanden waren die Rot-Blauen noch effektiver als beim 4:1 in Sitten. Gegen den PSV traf Albian Ajeti mit dem ersten vielversprechenden Angriff, Sandro Zuffi hatte den Ex-St. Galler mustergültig eingesetzt. Ajeti ist in bestechender Form: Im Wallis erzielte er das 1:0 und lieferte später die Vorlagen zum 2:1 (Zuffi) und 4:1 (Stocker). Ajeti wird sicherlich auch heute Abend in der Startformation stehen.

Koller kann in dieser Saison auf eine eingespielte Mannschaft zählen. Zwei Abgängen (Suchy, Zambrano) stehen auch nur zwei Neuzugänge gegenüber. Geholt wurden mit Kemal Ademi von Xamax Neuenburg ein zweiter großer Stürmer und mit Omar Alderete ein weiterer Abwehrspieler aus Südamerika mit großem Potential. Der Paraguayer, der in Basel mit Blas Riveros auf einen Landsmann getroffen ist, war in Eindhoven Schütze des zweiten Basler Treffers.

Trotz der Außenseiterrolle können die Ostschweizer selbstbewusst im St. Jakob-Park antreten. In der vergangenen Spielzeit verlor St. Gallen zwar beide Heimspiele gegen Basel, holte aber im St. Jakob-Park vier Punkte. Allerdings ist St. Gallen der Start mit dem 0:2 gegen Luzern missraten.

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