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Ferien in Hausach Kinder paddeln auf Schlauchbooten Gewerbekanal hinunter

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Viel Spaß bereiteten die Bootstouren im Rahmen des AWO-Ferienspaß-Angebots den Hausener Kindern. Foto: Ralph Lacher

Mit fünf Booten ging es beim Ferienprogramm in Hausen auf den Gewerbekanal. Das brachte den gut 20 Kindern eine schöne Abkühlung.

„Eine Bootsfahrt, die ist lustig“, dachten sich in Anlehnung an diesen alten Schlager die Hausener AWO-Macher um die Familie Jäckel und luden im Rahmen der AWO-Teilnahme am kommunalen Kinderferienprogramm zum „Schlauchbootfahren auf dem Kanal“ ein.

Willkommene Abkühlung

„Dass rund 20 Kinder angemeldet waren und trotz drückender Sommerhitze auch fast alle kamen, zeigt, dass unser Angebot ankommt“, sagte AWO-Chef Fritz Jäckel im Schatten unweit der Brücke über den Kanal. Und Sohn Christoph Jäckel meinte, im kühlen Nass des Gewerbekanals eine willkommene Abkühlung bieten zu können. Kaum hatte Christoph Jäckel das vermeldet, sprang die kleine Lena vom Schlauchboot in den Kanal, schwamm ein paar Züge, um dann wieder ins Boot zu steigen. Insgesamt fünf solcher Boote hatten die Jäckels – außer den genannten noch Fritzs Ehefrau Rosemarie und die (Schwieger)Kinder Cindy, Philipp und Madlen – mit dabei, als sie die Jungen und Mädchen und ihre erwachsenen Begleiter am Treffpunkt AWO-Heim willkommen hießen.

Klar, dass die Kinder bei hochsommerlicher Witterung luftig gekleidet und in Badeklamotten die wenigen Hundert Meter im Fußmarsch zur Brücke über den Gewerbekanal locker hinbekamen.

Getränke im Schatten

Die Jäckels allerdings transportieren die Boote und Getränke mit Auto-Anhängern. An der Brücke am Gewerbekanal angekommen, bat Rosemarie Jäckel die Kinder erst einmal in den Schatten – zur Ausgabe kühler Getränke. Dann erst wurden die Schlauchboote zu Wasser gelassen, die Kinder durften gruppenweise drin Platz nehmen, die Jäckels drückten den kleinen Seeleuten Ruder in die Hände und schoben sie an. Die Kinder ließen sich die gut 250 Meter kanalabwärts treiben bis zum Anlegeplatz beim Kindergarten. Dort wurden die Boote aus dem Kanal genommen, und – ganz nach eigenem Ermessen – entweder dem Grünstreifen linkerhand des Kanals entlang oder aber durchs Wohngebiet und im Schatten der Häuser zurück zum Startpunkt getragen.

An diesem waren große Sonnenschirme aufgebaut. Nach zwei Stunden, in denen die Kinder nicht müde wurden, den Kanal zu befahren, dann zügig wieder zurück zu marschieren zum Ablegeplatz unterhalb der Kanalbrücke, wurden die Gefährte aus dem Wasser genommen, die Luft raus gelassen und die heitere Schar begab sich zurück zum AWO-Heim, wo gemeinsames Grillen den Ausklang eines schönen Nachmittags bildete.

Beim Grillfest freuten sich die Gastgeber sehr über die glücklichen Kindergesichter, die trotz Temperaturen Mitte 30 Grad Celsius den ganzen Nachmittag über gezeigt hatten, dass man mit einfachen Angeboten draußen auch in Zeiten von Laptop, Smartphone, Internet und ähnlichen digitalen Freizeitbeschäftigungen Kindern Kurzweil und Spaß bereiteten kann.

Und dies gerne angenommen wird, sagte Fritz Jäckel abschließend.

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