Fröhnd Frauen im Forst

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Packen im Fröhnder Forst an: (von links) Anna Asal, Miriam Windt und Nina Oberhofer Foto: zVg/Landratsamt

Fröhnd. Im Fröhnder Wald arbeitet derzeit eine große Anzahl von Forstwirten, Forstwirtauszubildenden und Ferienjobbern in der Jungbestandspflege. Bei dieser wichtigen Arbeit im Wald werden junge Bestände, die zum großen Teil aus Naturverjüngung entstanden sind, fit für die Zukunft gemacht, heißt es in einer Mitteilung des Landratsamts Lörrach. Ziel ist es, artenreiche Mischwälder zu gestalten und die Wuchsdynamik der verschiedenen Baumarten regulierend auszusteuern, um einen klimaresilienten, stabilen Wald zu schaffen.

Reine Frauengruppe

Das Besondere daran ist in diesem Jahr, dass es sich um eine reine Frauenarbeitsgruppe handelt, im Forstbereich eher ungewöhnlich. Sie setzt sich zusammen aus der Forstwirtauszubildenden Nina Oberhofer, der Studentin der Forstwirtschaft Miriam Windt und der Ferienjobberin Anna Asal. „Die drei jungen Damen leisten hervorragende Arbeit, und ich könnte mir gut vorstellen, sie das ganze Jahr über zu beschäftigen“, wird Rolf Berger, Leiter des Forstreviers, zitiert. Allerdings wird die Arbeitsgruppe in dieser Konstellation schon bald wieder der Vergangenheit angehören, da für Anna Asal die Schule am Gymnasium Schönau weitergeht, Miriam Wind muss sich ihren Studien der Forstwirtschaft an der Fachhochschule in Rottenburg widmen. Als einzige bleibe dem Landratsamt Nina Oberhofer erhalten, die mit ihren männlichen Kollegen in der Ausbildungsgruppe des GVV Schönau unter Forstwirtschaftsmeister Lukas Sprich noch zwei weitere Jahre ausgebildet wird.

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