Fußball Beeindruckende Heimserie

Fabian Schreiner
Für TuS-Trainer Karl-Frieder Sütterlin sollen die Punkte in Binzen bleiben.Archivfoto: Grant Hubbs Quelle: Unbekannt

Erst Wittlingen, jetzt Bad Bellingen: Für den TuS Binzen geht es an diesem Wochenende erneut gegen einen Landesliga-Absteiger. Nachdem die Binzener Ligaserie von ungeschlagenen Spielen zuletzt ein Ende genommen hat, will der Aufsteiger nun zuhause wieder einen „Dreier“ einfahren. Die letzte Niederlage vor heimischer Kulisse liegt schon eine ganze Weile zurück.

Von Fabian Schreiner

Binzen. Nun hat es auch den TuS Binzen erwischt. Die 0:3-Niederlage im Derby beim FC Wittlingen war nicht nur die erste Saisonniederlage des Aufsteigers. Nein, zum ersten Mal seit dem 28. August des Vorjahres musste sich die Sütterlin-Elf in einem Ligaspiel geschlagen geben. „Jede Serie reißt irgendwann mal. Im Derby wollten wir das aber natürlich vermeiden“, erklärt Trainer Karl-Frieder Sütterlin. „Wir haben jetzt ja noch unsere Heimserie.“

In der Tat. Fast drei Jahre musste sich der TuS zuhause nicht mehr geschlagen geben. Vor heimischer Kulisse verlor Binzen zuletzt am 24. November 2019 gegen den FC Wehr, damals noch in der Kreisliga A. Diese Serie soll aus Binzener Sicht natürlich noch eine ganze Weile Bestand haben.

Zwei Siege und zwei Unentschieden holte der Tabellensechste in seinen vier Heimspielen in dieser Saison. Damit es mit dem dritten Heimsieg etwas wird, muss Binzen vor dem gegnerischen Tor wieder kaltschnäuziger werden als zuletzt in Wittlingen. Torchancen hatte der TuS vor allem in Halbzeit eins en masse. „Ich habe vier Großchancen gezählt. Da haben wir uns richtig stark durchgespielt, leider haben wir das Tor nicht gemacht.“ Stattdessen ging Wittlingen mit einem tollen Freistoß von Astrit Adilovski in Führung. Der Rest ist bekannt.

Beim TuS richtet sich der Blick nun aber schon wieder nach vorne. Denn mit dem VfR Bad Bellingen kommt es bereits zum nächsten Nachbarschaftsduell, wieder gegen einen Absteiger aus der Landesliga. „Das wird interessant. Wir sind punktgleich und wollen zuhause natürlich wieder gewinnen“, betont Sütterlin.

Nach dem Abstieg steckt der VfR Bad Bellingen noch immer mitten im Umbruch. Im Sommer sind unter anderem auch viele junge Spieler aus unteren Ligen neu hinzugekommen. „Das macht sich schon bemerkbar. Die Entwicklung müssen wir weiter vorantreiben“, erklärt VfR-Trainer Thomas Wachenheim, der selbst im Sommer neu kam. Deshalb seien auch Spiele wie etwa zuletzt beim 0:3 gegen den SV Buch zu erklären. Torjäger Tim Siegin kann eben auch nicht alles alleine machen. Zumal der 26-Jährige zu Beginn der Saison wochenlang ausfiel. In Bad Bellingen arbeite man aber natürlich daran, dass „wir schon bald wieder von den Spitzenplätzen reden können“. Nun ist es nach sieben Spieltagen aber ja nicht so, dass die Bad Bellinger sang- und klanglos abgeschlagen sind. Im Gegenteil. Mit zwölf Punkten liegt man derzeit auf Rang sieben. Der Abstand auf den zweiten Platz beträgt lediglich vier Zähler.

Nach längerer Zeit ist Enno Meyer wieder zurück aus dem Urlaub. Auch Adrian Mouttet steht wieder zur Verfügung. Leon Dickau und Mike Muser sind verletzt.

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