Fußball Bosporus verpasst den Sieg

Flugkopfball von Arjenit Gashi. Der BFCF-Stürmer verpasst das Tor nur um wenige Zentimeter.Foto: Mirko Bähr Foto: Die Oberbadische

Keine Tore auf einem prachtvollen grünen Teppich: Der Rasenplatz des Bosporus FC Friedlingen war vom Feinsten. Das Bezirksliga-Spiel nicht. Und so trennten sich der Gastgeber und der SV Jestetten am Ende torlos. Nicht zufrieden war damit sicherlich die Aytac-Equipe, die nach der Pause die klar besseren Chancen hatte.

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Es war das erste Heimspiel des Bosporus FC in dieser noch jungen Spielzeit. Zum ersten Mal ging es auf dem neuen Rasen zur Sache. Der allerdings sorgte zu Beginn nicht dafür, dass beide Teams technisch gefälligen Fußball spielten. Die Partie war erst einmal viel zu hektisch, viel zu schnell wurde der Ball wieder hergegeben. Chancen waren zudem Mangelware. Die Angriffsreihen hatten keinen Stich.

Die beste Möglichkeit der Hausherren hatte ihr bester Akteur am gestrigen Nachmittag, Pajtim Ademaj. Wenn er seine Füße im Spiel hatte, wurde es gefährlich. In der 25. Minute tunnelte er erst einen Gegenspieler und setzte sich dann energisch gegen fünf weitere durch. Dann allerdings legte er sich den Ball zu weit vor, so dass SVJ-Torwart Leo Weißenberger zugreifen konnte. Jestettens Bester, Luis Weber, der dann aber mit einer Handverletzung früh ausgewechselt werden musste, kam in der 42. Minute zum Abschluss. Sein Flachschuss fischte Zico Struß aus der linken Torecke.

Nach der Pause traten die Friedlinger dominanter auf. Aber so richtig gefährlich wurde es vor dem Tor der Gäste nur selten. In der 75. Minute zum Beispiel, als Arjenit Gashi, der zur Pause ins Spiel kam, eine Flanke von Enrico Boudjemaa per Flugkopfball nur knapp am langen Pfosten vorbei setzte. Oder in der 77. Minute, als Ademaj abzog, und das runde Leder nur knapp am Gehäuse vorbei ging.

Und dann hätte Schiri Florian Kienzler aus Bad Krozingen in der 84. Minute auf den Strafstoßpunkt zeigen müssen. Keeper Weißenberger hatte Ademaj von den Beinen geholt. Das hörte man nicht nur, das sah man auch. Glück für Jestetten, dass der Unparteiische, der nicht gerade seinen souveränsten Tag erwischte, anders entschied.

„Aufwand und Ertrag stimmen noch nicht bei uns. Daran müssen wir arbeiten“, ließ Friedlingens Trainer Deniz Aytac nach dem Schlusspfiff wissen. Sein Gegenüber Michele Masi wusste, dass es am Ende doch ein glücklicher Punktgewinn war. „Den nehmen wir aber gerne mit“, so Masi.

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