Fußball Ein Prüfstein für den Primus

Fabian Schreiner

Auf dem Weg zum Landesliga-Aufstieg wartet auf Spitzenreiter FC Zell am Sonntag, 15 Uhr, ein echter Prüfstein. Die Schwald-Elf bekommt es mit dem TuS Efringen-Kirchen zu tun, der mit fünf Siegen im Rücken in den Brühlpark reist und nur so vor Selbstvertrauen strotzt.

Von Fabian Schreiner

Zell im Wiesental. An diesem Wochenende kann der FC Zell den Aufstieg noch nicht zu 100 Prozent unter Dach und Fach bringen. Fünf Spieltage vor Schluss führen die Wiesentäler mit 67 Punkten die Tabelle an. Verfolger FC Erzingen, der am Samstag beim SV Herten gastiert, kommt derzeit auf 59 Zähler. Nichtsdestotrotz können die Zeller mit einem weiteren Sieg einen ganz großen Schritt Richtung Landesliga machen. „Wir wollen den Vorsprung auf die Erzinger wahren“, macht Trainer Michael Schwald deutlich.

Die Zeller lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen, ziehen ihr Ding seit Wochen gnadenlos durch. Eine richtige Schwächephase hat sich der Primus noch nicht erlaubt. Seit nunmehr zwölf Partien sind die Schützlinge von Schwald ungeschlagen. Die letzte Niederlage resultiert vom 20. November des vergangenen Jahres beim 2:3 gegen die SG Mettingen/Krenkingen. Mit dem TuS Efringen-Kirchen gastiert heuer eine Mannschaft im Zeller Brühlpark, die seit der Amtsübernahme von Patrick Bösch ein ganz anderes Gesicht auf den Platz bringt. Es treffen die beiden besten Rückrunden-Mannschaften aufeinander. „Das wird ein Prüfstein für uns“, weiß Schwald. Der 51-Jährige wird den FCZ nach dem Ende der Saison verlassen. Wie es danach weitergeht, ist noch völlig offen. „Ich habe noch nichts Konkretes im Kopf und lasse mich überraschen. Klar ist aber natürlich, dass ich dem Fußball erhalten bleibe. Nur wie und wo, ist eben noch ungewiss“, betont Schwald, der am Wochenende möglicherweise auf Kevin Weiß verzichten muss.

Schwalds Gegenüber Patrick Bösch kann aller Voraussicht nach mit einer schlagkräftigen Mannschaft nach Zell reisen. Das war lange nicht klar. Denn der TuS hatte zuletzt wieder mit Corona zu kämpfen. Sportlich läuft es dagegen einwandfrei. Acht Spiele in Serie ist Efringen-Kirchen schon ohne Niederlage. 29 Punkte sammelte der TuS in der Rückserie. „Es ist definitiv ein Anreiz für uns, die Zeller noch vom ersten Rückrundenplatz zu schubsen“, gibt Bösch die Richtung vor. Die Rebländer holten bisher in der Rückserie zwei Zähler weniger als der FCZ, bestritten allerdings ein Spiel mehr. Noch ist alles möglich. Überhaupt machten die Efringer in den vergangenen Wochen einen großen Sprung in der Tabelle. Beendete der TuS die Hinrunde noch auf Rang 13, liegt das Bösch-Team nun auf Position fünf. „Jetzt wollen wir auch dem Tabellenführer Paroli bieten“, lautet Böschs Devise.

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