Fußball Eine ganz hohe Hürde

Die Oberbadische
Weils Außenbahnspieler Julien Tschira (rechts) steht vor einer Rückkehr in den Kader des SV Weil.            Foto: Fotos: Uli Nodler

Von Uli Nodler

Weil am Rhein. Für den SV Weil geht es am vierten Spieltag der Verbandsliga Südbaden nach Pfullendorf. Und beim ehemaligen Regionalligisten hängen die Trauben besonders hoch. Denn: Es kann sich bei den Blauen keiner so richtig daran erinnern, dass es ihnen in einem Pflichtspiel gelungen ist, aus dem badischen Städtchen im schwäbischen Landkreis Sigmaringen etwas Zählbares mitzunehmen.

Aber es gibt immer ein erstes Mal. Vielleicht schon am morgigen Samstag, wenn der SV Weil als Außenseiter beim heimstarken Tabellensiebten gastiert.

Für SV-Coach Andi Schepperle ändert sich an der angespannten personellen Situation nichts. Wie schon in den bisherigen drei Begegnungen fehlen wichtige Spieler. Schwer zu kompensieren sein wird der Ausfall von Ridje Sprich. Der Torjäger und Kapitän ist beruflich verhindert. Seine Rolle soll wohl Marvin Stöhr übernehmen. Er hat aber nach einer Corona-Infektion noch Trainingsrückstand, ist noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte.

Weiterhin fehlen werden Michael Hänggi und Cosmin Ungur sowie die beiden Langzeitverletzten Hannes Kaiser und Andreas Lismann. „Mit Lismann rechnen wir noch in der Vorrunde, mit Kaiser nach seiner Knie-Operation nicht“, informierte Perseus Knab, der Sportliche Leiter.

Hoffnung auf einen Einsatz in Pfullendorf besteht dagegen bei Julien Tschira und Buba Ceesay. Offen ist auch noch, ob David Groß spielen kann. Er humpelte nach dem Heimspiel gegen den SC Durbach vom Platz, hat am Montag gar nicht trainiert und am Dienstag nur ein Lauftraining absolviert.

Der SC Pfullendorf ist nach drei Verbandsliga-Partien noch ungeschlagen, hat aber nur beim SV Endingen (5:1) gewonnen. Zweimal spielten die Pfullendorfer Remis, und zwar zu Hause gegen den FC Radolfzell (1:1) und in Donaueschingen (2:2).

Angesichts der vielen fehlenden Leistungsträger kommen die beiden Neuen Luis Felipe Couto Pereira und Hasan Ates gerade recht. „Couto Pereira hat bis zu seiner Auswechslung in der Schlussphase einen starken Eindruck hinterlassen. Und auch bei Ates, der zuvor erst einmal mit der Mannschaft trainiert hatte, sah man nach seiner Einwechslung, dass er technisch sehr beschlagen ist und gute lange Pässe spielen kann“, lobt Knab die Neuen.

Deshalb ist es wahrscheinlich, dass sowohl Couto Pereira als auch Ates in Pfullendorf in der Weiler Anfangsformation stehen werden.

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