Fußball Eine knackige Auswärtshürde

Vincent Kittel und der FV Lörrach-Brombach müssen hoch konzentriert zur Sache gehen. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

David gegen Goliath: Dieser Vergleich wird gerne genommen, wenn es im Pokal zur Sache geht und zwei Klubs aufeinandertreffen, deren Spielklassen meilenweit auseinander liegen. So wie am Sonntag, wenn die SG Mettingen/Krenkingen auf den haushohen Favoriten FV Lörrach-Brombach trifft.

Von Mirko Bähr

Lörrach. Der Oberligist trifft auswärts auf den kecken Bezirksliga-Vertreter, dessen letzte Niederlage lange zurück liegt, der in der vergangenen, wenn auch kurzen Runde als Dritter in die Corona-Zwangspause ging und dabei so manchen Gegner zur Verzweiflung trieb. Es gibt zweifelsohne angenehmere Auftaktspiele.

Das weiß auch Erkan Aktas. Der Coach des FVLB weiß um die besonderen Umstände, die am Sonntag ab 16 Uhr auf seine Schützlinge warten. So findet das Match nach einer weiten Anreise wohl in Untermettingen auf dem neuen Kunstrasen statt, der von gut und gerne 700 bis 800 Zuschauern – von diesen Zahlen geht der Gastgeber aus – gesäumt werden wird. „Mehr brauche ich doch dazu gar nicht zu sagen. Das wird ein knackiger Pokalfight“, macht Aktas deutlich, dem die guten Ergebnisse der SG nicht verborgen geblieben sind. Vergangenes Wochenende musste der FC Wittlingen in der Qualifikationsrunde dran glauben.

Aktas schätzt den vermeintlichen Underdog als ein sehr robustes Team ein, das mit drei, vier individuell guten Offensivkräften ausgestattet sei. „Sie agieren schnörkellos und gradlinig, operieren mit langen, öffnenden Bällen auf ihre schnellen Stürmer“, hat Aktas vernommen. Und vor dem gegnerischen Tor sei der Gegner sehr effizient im Abschluss. „Und wenn sie ihre Tore machen, reagieren sie sehr flexibel, schalten in den Defensivmodus und verwalten.“

Somit sei diese Erstrundenbegegnung eine „echte Herausforderung“, die man „nicht blauäugig“ angehe. Es gelte vielmehr hoch konzentriert diesen „echten Pokalfight“ zu bestreiten. Denn klar ist, dass der FVLB in die nächste Runde einziehen möchte. „Wir wollen so lange als möglich im Wettbewerb bleiben. Wir nehmen den Verbandspokal sehr ernst. Aber erst einmal gilt es diese Hürde zu überstehen“, sagt Aktas.

Ein 18er-Kader wird diese Aufgabe bestreiten. Auf neun Akteure muss Aktas verzichten. Unter anderem werden Johannes Binkert, Kevin Maier, Amos Ngan, Berat Ozan sowie Paolo und Gianfranco Disanto fehlen.

„Wir müssen unsere Chancen besser nutzen und das Spiel gegen den Ball verbessern, um unser Umschaltspiel zu forcieren“, gibt Aktas seiner Elf mit auf den Weg.

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