Fußball „Es geht sicherlich noch besser“

Für Trainer Andreas Schepperle und den SV Weil hat es in der Vorrunde gepasst. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Weil am Rhein. Noch zwei Spiele, dann kann sich Verbandsligist SV Weil fast drei Monaten auf seinen Lorbeeren ausruhen. Die gab es für den Aufsteiger in einer formidabel verlaufenden Hinrunde reichlich. Natürlich ist das nur bildlich gesprochen. In der Vorbereitung wird dann wieder geklotzt, damit sich die Erfolge auch im neuen Jahr einstellen.

Unser Redakteur Uli Nodler hat sich mit Trainer An­dreas Schepperle vor dem sonntäglichen Auswärtsspiel beim Schlusslicht 1. SV Mörsch über Vergangenes, Aktuelles und Zukünftiges unterhalten.

Frage: Der SV Weil hat die Vorrunde mit 23 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz abgeschlossen. Sind Sie mit dem Erreichten zufrieden?

Absolut, ich bin sehr zufrieden. Mein Ziel war, mit der Mannschaft 20 Zähler zu holen. Nun sind es 23 geworden. Das ist sehr gut. Jeder Spieler hat gegenüber der Landesliga noch eine Schippe draufgelegt. Das Ergebnis zeigt, dass wir in der höchsten südbadischen Aktivliga mithalten können. Das ist großartig. Und ich sehe auch, dass bei meinen Jungs das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Es geht sicherlich noch besser. Das wollen wir nach der Winterpause zeigen.

Frage: Was muss sich im Spiel Ihrer Mannschaft noch verbessern?

Die Spieler müssen noch lernen, in manchen Situationen einfach nicht nervös zu werden, cool zu bleiben. So war es am vergangenen Samstag in Endingen, wo wir es in Überzahl einfach nicht gut gemacht haben. Da fehlt uns noch etwas die Cleverness. Auch gehen wir zuweilen zu brav in die Zweikämpfe. Da wünsche ich mir in Zukunft noch mehr Robustheit.

Frage: Was hat Ihr Team in der Vorrunde besonders gut gemacht?

Da brauche ich nicht lange zu überlegen. Unser Offensivspiel war richtig gut. Da war Geschwindigkeit drin, und das Umschaltspiel klappte ebenfalls vorzüglich.

Frage: Wo steht der SV Weil am Saisonende?

Auf einem gesicherten Mittelfeldplatz.

Frage: Wie gehen Sie mit der Favoritenrolle in Mörsch um?

Eigentlich gar nicht. Die Jungs müssen und werden jeden Gegner in der Verbandsliga ernst nehmen. Für mich spielt der 4:0-Erfolg im Hinspiel keine Rolle. Davon können wir uns im Rückspiel nichts kaufen. Jeder muss alles geben. Nur dann können wir aus Mörsch etwas mitnehmen.

Frage: Beim 1:1 jüngst in Endingen musste schon in der ersten Halbzeit verletzungsbedingt dreimal gewechselt werden. Wie sieht’s personell für das erste Rückrundenspiel aus?

Personell gehen wir auf dem Zahlfleisch. Justin Samardzic spielt auf keinen Fall. Er muss mit seinem Knie in die Röhre. Die Untersuchung ist am kommenden Montag. Und auch die Einsätze von Marvin Stöhr und Lirian Ismajli (beide muskuläre Probleme) sind sehr, sehr fraglich. Deshalb trainierten in dieser Woche auch vier Spieler aus der „Zweiten“ und vier A-Juniorenspieler mit.

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