Auggen - Der Angstgegner kommt am kommenden Sonntag ins Markgräflerland. Doch nicht nur das. Der Freiburger FC ist zudem noch der große Titelfavorit. Der Traditionsklub aus der Breisgau-Metropole führt die Tabelle vor dem ersten Rückrundenspieltag mit fünf Punkten Vorsprung auf den 1.FC Rielasingen-Arlen souverän an. Und dennoch freut man sich beim FC Auggen sehr auf diese Herausforderung: „Es knistert bei uns, wenn es gegen den FFC geht. So wird es auch diesmal sein“, erwartet Trainer Marco Schneider ein tolles Match.

Die Chance, dem Spitzenreiter ein Bein zustellen sind für die gastgebenden Markgräfler gar nicht so schlecht. Denn: Der Freiburger FC sorgte am letzten Vorrunden-Spieltag für negative Schlagzeilen, weil er sich beim SV Kuppenheim eine 0:2-Niederlage leistete.

Zumindest nach außen relativ gelassen nahm FFC-Trainer Ralf Eckert die dritte Saisonniederlage seiner Mannschaft im Wörtelstadion hin. Müde, im Kopf und in den Beinen, sei seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit gewesen. Und dann könne man bei einem guten Gegner wie Kuppenheim durchaus auch verlieren.

Zudem meinte es der Unparteiische nicht gut mit dem FFC: Nach etwa mehr als einer halben Stunde ließ er ein Handspiel eines Kuppenheimers auf der Torlinie nach einem Schuss von FFC-Kapitän Fabian Sutter ungeahndet; dann pfiff er den Freiburgern einen Vorteil ab, als Kevin Bernauer mit dem Ball auf Weg zum Führungstreffer war. „Da hätten wir etwas Spielglück gebraucht“, so Eckert lapidar.

Auggen wohl ohne Drei im Heimspiel gegen FFC

Für den FC Auggen, der bislang in der Verbandsliga immer gegen den Freiburger FC den Kürzeren gezogen hat, ist die jüngste Niederlage des Tabellenführers kein gutes Omen. Denn: Auch in der Hinrunde kam der FFC zu Hause gegen den FC Radolfzell mit 0:4 unter die Räder, ehe er vier Tage später das Nachholspiel gegen den FC Auggen vor heimischer Kulisse mit 2:0 gewann.

Auf ein Trio muss Auggens Trainer Marco Schneider morgen wohl verletzungsbedingt verzichten. Während Idrissa Khan bis zur Winterpause ausfällt, sind die Blessuren von Axel Imgraben und Nachwuchsmann Jonathan Ehret geringerer Natur. Dennoch ist ihr Einsatz am Sonntag stark gefährdet.

Auf Freiburger Seite steht ein Fragezeichen hinter Abwehrmann Kevin Senftleber. Er fehlte verletzungsbedingt schon in Kuppenheim.