Fußball Herbst mit Köpfchen

Sieht eine starke Defensive und den zwölften Sieg: Wittlingens Tiziano Di Domenico. Foto: Lustig Foto: Die Oberbadische

Wer soll diesen FC Wittlingen noch aufhalten? Das hat jetzt auch der SV Herten, der zuletzt durch zwei Siege mit 10:0-Toren aufhorchen ließ, nicht geschafft. Die Tormaschine des FCW lief im Freitagabendspiel des 13. Spieltages zwar auf Sparflamme, trotzdem reichte es zu einem 1:0-Erfolg.

Von Gerd Lustig

Rheinfelden-Herten. Dadurch schraubten die Kandertäler ihren Punktestand auf mittlerweile 36 Zähler. Oder anderes gesagt: Zwölf Siege stehen bei nur einer Niederlage (gegen den FC Hochrhein) zu Buche.

Das Tor des Tages erzielte Torjäger Alexander Herbst in der 9. Minute. Nach einem Freistoß sprang er im Strafraum am höchsten und köpfte den Ball über Torwart Marvin Baumann, der dabei allerdings keine glückliche Figur abgab, ins lange Eck.

„Es war ein gutes und konzentriertes Spiel meiner Mannschaft“, bilanzierte nach dem Schlusspfiff Gästecoach Tiziano Di Domenico. Defensiv sei es das bisher beste Match in dieser Saison gewesen. Leider habe man es aber im Angriff versäumt, die Partie frühzeitig zu entscheiden. „Zur Halbzeit hätten wir gut und gerne 3:0 führen müssen“, trauerte er den vergebenen Torchancen nach. Und auch in Durchgang zwei ließen die Offensivkräfte des FCW das nötige Zielwasser vermissen. „Und so mussten wir bei einem Chancenverhältnis von 8:3 für uns bis zum Schluss noch zittern“, meinte Di Domenico.

Und hätte der Schiri in der Nachspielzeit nach einem Foul im Strafraum Elfmeter gepfiffen, hätte man sich auch nicht beschweren können. „Da müssen wir künftig unsere Torchancen effektiver nutzen“, forderte er.

Unterm Strich sah Hertens Coach Musa Musliu den Sieg des Tabellenführers als verdient an. „Wir waren heute wohl ein wenig zu übermotiviert“, sah er einen der Gründe für die Niederlage. In der ersten Halbzeit habe man kaum Zugriff auf die Partie bekommen. Zufrieden war Musliu dann immerhin in Durchgang zwei. „Da haben wir uns auch einige Chancen erspielt und gut dagegen gehalten“, so der SVH-Trainer.

Doch entweder versagten den Hertenern Stürmern die Nerven oder aber Gäste-Goalie Aykut Kaya hielt mit Glanzparaden seinen Kasten sauber. „Irgendwie war heute der Wurm drin“, zeigte sich Musliu doch ein wenig ernüchtert.

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