Fußball „Ich traue dem Team viel zu“

Will sich im Sommer mit dem Klassenerhalt vom FSV Rheinfelden verabschieden: Trainer Giuseppe Stabile. Foto: Grant Hubbs Foto: Die Oberbadische

Beim FSV Rheinfelden haben die Verantwortlichen in der Winterpause nicht nur Däumchen gedreht. Im Gegenteil. Gleich eine Handvoll neue Spieler präsentiert der Vorletzte der Landesliga, Staffel II. Mit aller Macht soll demnach der Abstieg verhindert werden. Und die Leistungen in den Testspielen machen Hoffnung.

Rheinfelden. Nach dem 3:1 gegen den FC Wallbach und dem 7:0-Kantersieg gegen den FC Zell musste sich die Truppe von Coach Giuseppe Stabile am Dienstagabend Verbandsliga-Vertreter FV Lörrach-Brombach nur knapp mit 2:3 (siehe nebenstehender Artikel) beugen. Unser Mitarbeiter Gerd Lustig hat im Vorfeld der Partie mit Stabile über die Rückrunde und seine eigene Zukunft gesprochen.

Frage: Herr Stabile, wie ist die Lage beim FSV?

Soweit gut, alle sind engagiert und motiviert im Training. Ich will aber die guten Ergebnisse in den Testspielen jetzt nicht überbewerten. Wichtig ist die aktuelle Landesligasaison. Da wartet noch harte Arbeit auf uns.

Frage: Was trauen Sie der Mannschaft noch zu?

Ich traue ihr noch viel zu, wirklich. Ich glaube, dass wir zu den drei besten Rückrundenteams zählen können.

Frage: Und das heißt am Ende dann Klassenerhalt?

Ja hoffentlich, das ist unser großes Ziel.

Frage: Den Optimismus schöpfen Sie aus dem relativ großen Kader und den namhaften Neuzugängen?

Natürlich.Vor allem von den beiden Neuen Julien Tschira und Nico Styszka verspreche ich mir viel. Bereits in der Vorrunde haben wir zumindest phasenweise gezeigt, was wir drauf haben, haben dann aber einige Male in den Schlussphasen der Matches viele Punkte liegen lassen.

Frage: Was wünschen Sie sich, wenn es Anfang März wieder in die Vollen geht?

Nach der Winterpause kommt es sicherlich darauf an, dass wir gut aus den Startlöchern kommen. Und da stelle ich mir einen Sieg gegen Ballrechten-Dottingen vor. Denn sonst stehen wir ja einen Spieltag drauf gegen das Top-Team Elzach schon unter Zugzwang.

Frage: Sie haben bekanntgegeben, dass Sie am Saisonende den FSV verlassen werden?

Genau, ich werde dann mein Traineramt beim FSV abgeben, hoffentlich natürlich mit dem Klassenerhalt in der Tasche.

Frage: Was sind die Gründe für den Rückzug?

Ich hatte es ja bereits gesagt: aus persönlichen und familiären Gründen. Der Aufwand für die Landesliga und auch die Fahrerei von meinem Heimatort Murg sind mir einfach zu groß. Ich möchte mehr mit meiner Familie und vor allem mit meinen Kindern zusammen sein.

Frage: Und ein Engagement beim Heimatverein Blau-Weiß Murg?

Ja, das habe ich vor. Der aktuelle Trainer Sven Oertel hört ja zum Saisonende auf.

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