Fußball Immerhin: „Bebbi“ nehmen Punkt mit

Uli Nodler
Basels Torwart Marvin Hitz ist einmal mehr der beste Basler. Foto: Fotos (2): Grant Hubbs

Die Schweizer Super League hat am Wochenende wieder ihren Spielbetrieb nach der Winterpause aufgenommen. Der FC Basel trifft im Klassiker auf den FC Zürich. Im Letzigrund gibt es keinen Sieger. Der FCZ und die „Bebbi“ trennen sich 0:0.

Die Zahl der abwesenden Spieler, die FCB-Trainer Fabio Celestini für dieses Meisterschafts-Auswärtsspiel nicht zur Verfügung standen, war groß. So fehlten ihm am Sonntag die verletzten Arnau Comas, Nils de Mol, Mohamed Dräger, Emmanuel Essiam, Andrin Hunziker, Arlet Junior Zé, Sergio López, Maurice Malone und Kevin Rüegg sowie der gesperrte Taulant Xhaka.

Die Gäste vom Rheinknie sahen sich in diesem Auswärtsmatch als aktueller Tabellenelfter im Zwölferfeld in der Rolle des Außenseiters, obwohl sie im vergangenen Dezember besser abgeschnitten hatten als der FC Zürich. Die Gastgeber enttäuschten in diesem Monat auf der ganzen Linie. Nachdem die Zürcher mit einem Heimsieg gegen Yong Boys Bern Ende November die Tabellenführung übernommen hatten, holten sie im Dezember keinen einzigen Sieg mehr, rutschten auf den dritten Tabellenplatz ab. Aus dem 1:1-Remis gegen den FC Luzern resultierte der einzige Punktgewinn.

Zürich in der erstenHalbzeit klar überlegen

In der Startviertelstunde hatte das Match noch nicht viel zu bieten. Die Heimelf war mehr am Ball, vom FCB ist in der Offensive gar nichts zu sehen. Nach einem Eckball (18.) hatten die Gäste Glück, dass Kamberi freistehend am Tor vorbei köpfte. Zürich war klar überlegen, hätte in der 36. Minute in Führung gehen können. Nach einem FCZ-Konter verhinderte jedoch FCB-Goalie Marvin Hitz mit einem starken Reflex gegen Marchesano den Führungstreffer.

Erst kurz vor dem Halbzeitpfiff machte sich der FCB auch offensiv bemerkbar. Kolloli (42.) konnte aber aus der Unsicherheit von FCZ-Keeper Brecher aber keinen Profit schlagen. Und eine Minute später drang Jovanovic in den Zürcher Strafraum ein, wurde dann aber im letzten Moment von Kamberi am Abschluss gehindert.

Beney sieht in der Nachspielzeit Gelb-Rot

Auch in der zweiten Halbzeit zunächst dasselbe Bild: Der FC Zürich dominiert. Er lässt jedoch im Abschluss die letzte Konsequenz vermissen. Nach etwa einer Stunde investierte ´ die Gäste mehr ins Spiel nach vorne. Aber auch ihre Gelegenheiten waren nicht zwingend genug. So plätscherte in den letzten 20 Minuten das Spiel ohne nennenswerte Höhepunkte dahin. In der Nachspielzeit sah dann der eingewechselte Roméo Beney nach seinem zweiten grobem Foulspiel die Gelb-Rote Karte. So musste der FC Basel die Partie mit zehn Mann beenden.

Tore: Fehlanzeige. Gelb-Rote Karte: Beney (90.+1/FC Basel).

FC Zürich: Brecher – Kamberi, Katic, Dapréla – Mathew, Krasniqi – Boranijasevic, Guerrero – Okita (79. Reichmuth), Afriyie (79. Ligue), Marchesano (59. da Conceicao).

FC Basel: Hitz – Vouilloz, Barisic, Frei, Schmid – Veiga, Avdullahu – Kololli (68. Gauto), Kade – Barry, Jovanovic (77. Beney).

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