Fußball Jetzt geht’s nur noch ums Prestige

Uli Nodler
Christian Ophoven will beim VfR Bad Bellingen in der neuen Saison kürzertreten.                  Foto: Archiv

Von Uli Nodler

Bad Bellingen. Eigentlich wäre das Hochrhein-Derby am morgigen Samstag (Anstoß 15.30 Uhr) zwischen Gastgeber VfR Bad Bellingen und dem FC Wittlingen der Knaller schlechthin am letzten Spieltag gewesen. Doch daraus wird nun nichts, da beide Klubs schon als Absteiger feststehen.

Dennoch ist die vorerst letzte Landesliga-Begegnung für beide Mannschaften nicht völlig bedeutungslos. Ganz und gar nicht. Sowohl der VfR Bad Bellingen als auch der FC Wittlingen wollen alles daransetzen, um nicht als Tabellenletzter abzusteigen. „Wir haben den Anreiz, die Rote Laterne abzugeben. Deshalb werden die Jungs die ganze Sache hoch motiviert angehen“, betont Wittlingens Trainer Fabio Muto.

Ähnlich sieht es Roger Mouttet, der beim VfR Bad Bellingen seine Interims-Trainertätigkeit am Samstag beendet: „Natürlich hat für die Spieler und mich dieses Derby einen besonderen Stellenwert. Wir wollen uns nicht als Tabellenletzter aus der Landesliga verabschieden. Ein Sieg würde uns den Abstieg sicherlich ein wenig versüßen.“

Weit gediehen sind auf Bad Bellinger Seite die personellen Planungen. Fünf Neuzugänge stehen bereits fest. Mit Arjenit Berisha (FV Lörrach-Brombach) wird nur ein Spieler den Verein verlassen. Aus beruflichen Gründen kürzer treten will Christian Ophoven. Er steht aber der ersten Mannschaft weiter zur Verfügung, wenn Not am Mann ist.

Was eigentlich schon längst klar ist, wird nun vom FC Wittlingen noch einmal öffentlich betont: Die beiden gleichberechtigten Trainer Angelo Cascio und Fabio Muto werden auch in der kommenden Bezirksliga-Saison im Kandertal an der Linie stehen. Seit 1. Januar 2022 sind beide gemeinsam im Amt. Trotzdem schafft der FC Wittlingen nun auch nochmals öffentlich Klarheit: „Wir sehen über die gesamte Rückrunde eine positive Entwicklung in der Spielidee, der Spielanlage und der Entwicklung der Mannschaft nach der absolut nicht zufriedenstellenden Hinrunde. Grundsätzlich bleibt festzuhalten, dass die negative Entwicklung Anfang Saison leider ein zu großer Rucksack für die gesamte Saison war. Dies hätte auch ich als Sportvorstand noch früher erkennen können. Die Rückrunde macht uns aber Mut für die neue Saison“, so Sportvorstand Kevin Pabst selbstkritisch. Als neuer Teammanager fungiert zukünftig Nico Schwald, ein Urgestein des Klubs.

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