Fußball Lebenszeichen aus Todtnau

Fabian Schreiner
Fabian Asal (SV Todtnau, links) im Zweikampf mit Ardijan Alili (Bosporus FC Friedlingen). Foto: Michael Hundt

An der Tabellenspitze der Kreisliga A-West hat sich auch am 14. Spieltag nichts verändert. Erster Verfolger des Spitzenduos bleibt der FSV Rheinfelden II, der den einzigen Heimsieg des Wochenendes holte. Schlusslicht SV Todtnau sendete mit dem Sieg bei Bosporus FC Friedlingen ein Lebenszeichen.

Von Fabian Schreiner

Kreis Lörrach. Trotz eines 0:1-Rückstands ließ der FC Hauingen beim FC Hausen am Ende nichts anbrennen und sicherte sich einen 5:1-Sieg. Damit festigte Hauingen den zweiten Tabellenplatz hinter Primus TuS Lörrach-Stetten, der mit 4:1 beim FC Wittlingen II erfolgreich war.

Die Hauinger, die am Sonntag ohne den erkälteten Cheftrainer Mick Fahr auskommen mussten, gerieten aus dem Nichts in Rückstand. Cedrick Kubicki und Roberto Catania trafen in der Folge doppelt, Leon Jansen hatte zunächst noch für den Ausgleich gesorgt. „Das war ein überzeugender Auftritt. Von Beginn an hatten wir eine sehr gute Ordnung und Kontrolle im Spiel. Die Mannschaft hat eine reife Leistung an den Tag gelegt“, lobt Sportchef Patrick Maier-Blanc, der auch schon einen Neuzugang für die Rückrunde präsentieren konnte. Alexandru Dumitrache kommt von Ligakonkurrent Spvgg. Bamlach-Rheinweiler nach Hauingen. Der 27-jährige Angreifer kam in dieser Saison sechsmal für den Aufsteiger zum Einsatz. Einen Treffer erzielte er dabei nicht.

FVLB II rutscht ab

Den einzigen Heimsieg des Spieltags feierte der FSV Rheinfelden II mit einem überzeugenden 5:2 gegen den FV Lörrach-Brombach II. Die Rheinfelder Landesliga-Reserve ist mit 26 Punkten weiter der erste Verfolger des Spitzenduos.

Der FVLB II rutschte dagegen auf den fünften Tabellenplatz ab und hat nun schon elf Punkte Rückstand auf den FC Hauingen. „Wir haben ein super Spiel gemacht. Das war phasenweise eines unserer besten Partien in dieser Saison“, freut sich Spielertrainer Sascha Rueb. Für den 35-Jährigen ging der Sieg auch in der Höhe in Ordnung: „Wir hatten in der ersten Halbzeit gute Möglichkeiten, das 3:0 oder 4:0 zu erzielen.“

Kurz vor dem Pausentee verkürzte allerdings Sido Tindano auf 1:2. Die Rueb-Elf ließ sich davon nicht beirren und erhöhte nach dem Seitenwechsel auf 4:1. Den Schlusspunkt erzielte Yannick Burger in der 90. Minute mit einem direkt verwandelten Freistoß.

Die Rheinfelder werden sich in der Winterpause auch noch einmal verstärken. Im letzten Ligaspiel des Jahres gegen den SV Schopfheim wird bereits Vito Santoro mit dabei sein. Der 29-Jährige kommt von der SG Wehr-Brennet neu hinzu und trainiert schon seit längerer Zeit beim FSV mit. Sicher ist auch die Rückkehr von Jan Jilg. Der Defensivmann war erst im vergangenen Sommer zum SV Herten gewechselt. Für die Bezirksliga-Mannschaft kam Jilg allerdings nur zu drei Pflichtspielen.

Remis im Derby

Nicht über ein 1:1-Unentschieden kam der SV Karsau im Rheinfelder Derby gegen den SV Eichsel hinaus. Den Eichsler Führungstreffer durch Yannik Dold egalisierte Sebastian Franz kurz nach der Halbzeit. „Wir hätten das Spiel gerne gewonnen, aber Eichsel hat mit viel Herzblut verteidigt. Es waren genügend Chancen da zum Sieg. Eichsel hat dreimal auf der Linie geklärt“, informiert Karsau-Trainer Hanspeter Elsasser. Kurz vor Schluss hatte auch noch Pascal Zumkeller die große Chance zum Siegtreffer, sein Schuss „küsste“ jedoch nur den Pfosten.

Enorm wichtige drei Punkte sicherte sich Schlusslicht SV Todtnau beim 1:0-Auswärtssieg gegen den Bosporus FC Friedlingen. Für die Todtnauer war es erst der zweite Saisonsieg. Der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt nun aber nur noch drei Punkte.

Mutter erzielt Treffer

Für das goldene Tor des Tages sorgte Jonas Mutter. Für den 18-Jährigen war es erst das zweite Spiel bei den Aktiven in dieser Saison. Tags zuvor erzielte Mutter bereits einen Doppelpack bei den A-Junioren. „Jonas hat bei uns auf der rechten Außenbahn gespielt. In der A-Jugend agiert er als Sechser. Jonas ist ein sehr talentierter Spieler mit einem tollen linken Fuß, der auch gute Standards schlägt“, spart Trainer Harald Wissler nicht mit Lob für seinen Schützling.

Die Todtnauer mussten in der Schlussphase noch einmal mächtig um den Auswärtssieg zittern. Friedlingen warf alles nach vorne, ein langer Ball nach dem anderen segelte in den Strafraum. „Zuvor haben wir einige gute Chancen nicht genutzt. Dann mussten wir noch einmal gehörig bangen. Da waren viele brenzlige Situation dabei am Ende.“

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