Fußball Nach der Pause dreht der SVW auf

Doppelpacker: Angreifer Yannik Weber vom SV Weil. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Von Mirko Bähr

Weil am Rhein. Der SV Weil reitet auf der Erfolgswelle: Auch beim sehr hoch gewetteten FC Radolfzell schlug nach 90 Minuten ein deutlicher 4:1 (1:1)-Erfolg zu Buche. Dabei sahen die Zuschauer im Mettnaustadion zwei komplett verschiedene Halbzeit. Waren in den ersten 45 Minuten noch die Hausherren das dominante Team, drehte der Gast nach Wiederbeginn kräftig auf.

Es sah nicht gut aus für die Weiler Kicker, die zu behäbig auftraten und mit dem Pressing der Radolfzeller überhaupt nicht klar kamen. Alexander Stricker nutzte dann auch einen Fehler von Hannes Kaiser aus, der im Dribbling den Ball verlor. Gespielt waren 36 Minuten. Und um ein Haar hätten die Gastgeber das zweite Tor noch vor der Pause nachgelegt. Doch Sandro Keller, der Weiler Schlussmann, behielt im Eins-gegen-Eins fulminant die Oberhand.

Es musste eine weitere Einzelleistung herhalten, um den SVW zurück ins Match zu bringen. Lirian Ismajli zog aus gut 18 Metern auf der rechten Seite mit dem linken Fuß ab und traf – 1:1 (40.). „Der ist schön eingefahren“, freute sich Andreas Schepperle, der nach der Pause eine komplett andere Leistung seiner Mannen sah. „Wir waren sofort aggressiv, sind früh drauf und haben gleich das 2:1 erzielt.“ Yannik Weber war nach Vorarbeit von Marvin Stöhr erfolgreich gewesen.

David Groß hatte wenige Minuten später die Chance auf das 3:1. Das fiel dann in der 59. Minute, als Stöhr erneut Weber bediente und dieser das runde Leder im Netz unterbrachte. Damit aber noch nicht genug. Drei Zeigerumdrehungen später trug sich auch Goalgetter Ridje Sprich in die Torschützenliste ein. Es war bereits sein siebter Saisontreffer. Das 4:1 war gleichzeitig die Entscheidung. „Radolfzell hatte komplett den Faden verloren. Wir haben sie dann überrannt“, war Schepperle mit dem Auftritt in Halbzeit zwei natürlich zufrieden.

Der SV Weil grüßt nun als Aufsteiger von der Spitzenposition: „Kein Angst, abheben wird jetzt aber keiner“, lässt Schepperle gewohnt entspannt wissen, während seine Jungs im Bus auf der Rückreise diesen klaren Erfolg entsprechend feierten.

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