Fußball Spitzenreiter gibt sich die Ehre

Platz sechs nach acht Spieltagen in der Verbandsliga Südbaden für den SV Weil. Da kann man nicht meckern. So sieht es auch Perseus Knab, der Sportliche Leiter: „Wir sind im Soll, wenngleich es sicherlich noch Luft nach oben gibt.“

Von Uli Nodler

Weil am Rhein. Nach dem Offenburger FV gastiert nun der nächste Hochkaräter am Samstag (Anpfiff 15.30 Uhr) im Nonnenholz. Mit dem SC Pfullendorf gibt sich kein Geringerer als der Tabellenführer die Ehre.Da müssen die Schützlinge von Trainer Andreas Schepperle gewaltig Gas geben, wenn sie gegen den einstigen Regionalligisten bestehen wollen.

Die Partie gegen Offenburg ging vor zwei Wochen mit 1:3 verloren. Da waren die Blauen sicherlich nicht das schlechtere Team Den Unterschied machte damals die Chancenverwertung aus. „Da müssen wir gegen die Topteams der Liga zulegen“, betont Schepperle. In der Tat: Die wohl beste Offensive der Liga läuft noch nicht auf Volllast.

Die Zahlen machen es deutlich. Im grünen Bereich bewegt sich lediglich Ridje Sprich. Der Kapitän trifft weiterhin regelmäßig, teilt sich mit sechs Treffern Platz eins in der Verbandsliga-Torjägerliste. Mit jeweils drei Treffern ist die Ausbeute von Marvin Stöhr und Buba Ceesay noch ordentlich.

Bei einem Weiler Sieg geht’s an der Spitze wieder enger zu

Aber dann wird’s mau. Almin Mislimovic, der mit großen Ambitionen im Winter aus der Schweiz zum SVW zurückgekehrt ist, hat eine veritable Ladehemmung. Der Flügelmann, in den vergangenen Jahren in der Torjägerliste immer weit vorne zu finden, hat bislang noch kein einziges Mal getroffen. Bei Coach Schepperle ist Mislimovic aktuell nicht mehr gesetzt. So wurde er gegen Offenburg erst in der 82. Minute für Außenverteidiger Julien Tschira eingewechselt. Zuletzt im Auswärtsmatch gegen Durbachtal spielte Mislimovic gar nicht. Diesmal gab’s allerdings einen guten Grund. Der Weiler Stürmer ging nämlich den Bund der Ehe ein. Und auch morgen ist sein Einsatz nach einer Weisheitszahn-Entfernung ungewiss.

Pfullendorf ist zwar aktuell die Nummer eins der Liga, aber sicherlich nicht unschlagbar. An einem guten Tag hat der SV Weil die Klasse, um jeden Gegner in der Beletage des südbadischen Fußballs aus den Schuhen zu spielen. Solch einen Tag wünscht sich Andreas Schepperle. Mit einem Weiler Sieg könnte es vorne wieder enger zugehen für morgen. Und die Blauen hätten den Kontakt zur Spitze wieder hergestellt.

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