Fußball VfR muss endlich einlochen

Das letzte Tor für den VfR Bad Bellingen hat Tim Schillinger (schwarzes Trikot) bei der 1:4-Niederlage in Untermünstertal erzielt. Foto: Uli Nodler Foto: Die Oberbadische

Panik ist bislang keine ausgebrochen. In der Kurgemeinde kann Trainer Werner Gottschling ungestört weiterarbeiten. Allerdings ist die Lage für den Landesligisten VfR Bad Bellingen vor dem morgigen Heimspiel (Anpfiff: 14.30 Uhr) gegen den Freiburger FC II weiter angespannt.

Von Uli Nodler

Bad Bellingen. 13 Vorrundenspiele haben die Bad Bellinger bislang in der Landesliga, Staffel 2, ausgetragen. Lediglich drei Siege sprangen dabei heraus. Nach den beiden Auftakterfolgen gegen die SG Nordweil/Wagenstadt und den FSV Rheinfelden punktete der VfR noch vor fünf Wochen beim VfR Hausen dreifach. Dazu kommt ein 1:1-Unentschieden. Unter dem Strich ergibt das zehn Punkte. Das reicht nur für den vorletzten Tabellenplatz.

Allerdings ist der Abstand zu einem sicheren Nichtabstiegsplatz mit vier Zählern alles andere als groß. Damit er nicht größer wird, muss der VfR nun endlich offensiv liefern. Das weiß auch Coach Gottschling: „Die Spieler sollten begreifen, dass es nicht reicht, eine Partie überlegen zu gestalten. Letztlich zählen nur die Tore, die erzielt werden. Und da haben wir einen großen Nachholbedarf.“ In der Tat: In bislang 13 Punktspielen haben die Bad Bellinger lediglich zwölfmal getroffen. Das ist eine unterirdisch schlechte Quote.

Allen muss beim VfR klar sein, dass am Ende der Abstieg steht, wenn die Abschlussschwäche nicht endlich beigelegt wird. So hat die Verpflichtung eines Stürmers für die Rebländer in der Winterpause absolute Priorität.

Schwere Zeiten hat auch Bad Bellingens morgiger Gegner hinter sich. Die in der vergangenen Saison noch im vorderen Tabellendrittel mitmischende Mannschaft des Freiburger FC II hat sich nach der Saison praktisch aufgelöst. Nutznießer des FFC-Exodus war unter anderem Verbandsligist FC Denzlingen, der sich unter anderem die Dienste von Carl-Louis Dees und Jetmir Quorraj sicherte.

So musste der Nachwuchs in die Bresche springen. Nun bilden vorwiegend ehemalige A-Juniorenspieler das Gerüst der zweiten Mannschaft. Inzwischen stellen sich Altgediente wie Matthias Maier (35), Lukas Hohnen und Thomas Waldvogel (beide 34) zur Verfügung.

Immerhin hat der FFC II offensiv bislang deutlich mehr geleistet als die Bad Bellinger. 30 mal wurde ins Schwarze getroffen. Das brachte der FFC-Reserve aber nur vier Zähler mehr ein als dem VfR, weil die Freiburger nach 13 Spieltagen 46 Gegentreffer hinnehmen mussten. Das ist ein katastophaler Wert.

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