Fußball Zurück zum Ernst des Lebens

Michael Hundt
Cheftrainer Fabio Celestini und der FC Basel haben nach der Winterpause gleich zwei schwere Brocken zu bewältigen. Foto: /Michael Hundt

Zum Auftakt nach der Winterpause erwartet der FC Basel gleich zwei dicke Brocken. Am Sonntagnachmittag (16.30 Uhr) muss die Mannschaft von Fabio Celestini beim FC Zürich antreten. Am nächsten Samstag kommt YB Bern nach Basel.

Es ist bekanntlich die Hoffnung, die immer zuletzt stirbt. So auch beim angeschlagenen FC Basel. Am Sonntag muss der FCB zum Klassiker beim FC Zürich antreten. Immerhin zeigt die Formkurve bei Rot-Blau derzeit nach oben. Nach wie vor ist der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Aber wenn es wirklich gut läuft, könnte sich der Verein vom Rheinknie sogar noch für die Meisterschaftsrunde qualifizieren.

Zwei dicke Brocken zum Auftakt

Seit acht Spielen steht Fabio Celestini als Cheftrainer an der Seitenline beim FC Basel und holte dabei fünf Siege. In der Vorbereitung gab es im Januar gegen den FC Bayern München und die Spvgg. Greuther Fürth jeweils ein Unentschieden – wenngleich Ergebnisse aus Testspielen nur eine bedingte Aussagekraft haben. Aber immerhin hat Basel nicht verloren, was zumindest für die Psyche ein wenig Balsam war.

Angesichts der beiden klangvollen Namen der kommenden Gegner bedarf es keiner zusätzlichen Motivation für die Mannschaft des FC Basel, sich gegen Zürich und Bern so stark wie nur irgendwie möglich zu präsentieren. Denn die Akteure werden weder den FCZ noch YB auch nur im Ansatz unterschätzen.

Individuelle Qualität ist vorhanden

In der Sommerpause ist der Kader des FC Basel erheblich umgestaltet worden. Doch mittlerweile ist auch wieder Ruhe in die Mannschaft eingekehrt und es zeigt sich, dass die Qualität im Kader vorhanden ist. Anton Kade, Thierno Barry, Jean-Kévin Augustin, Djordje Jovanovic, Fabian Frei und Taulant Xhaka haben genug Erfahrung, um die Mannschaft auch durch turbulentere Phasen der Sasion zu führen und Celestini kann mittlerweile in Ruhe seiner Arbeit nachgehen. Seinem Wunsch, möglichst wenige Transfers in der Winterpause zu tätigen, haben die FCB-Verantwortlichen entsprochen. Nur Dubasin ist weg, Kololli und Vouilloz sind gekommen. Damit hat der Club sein Gerüst gehalten und keine Unruhe durch zu viele neue Transfers verursacht.

Hinzu kommt, dass sich Basel mittlerweile sieben Punkte Vorsprung auf Lausanne-Ouchy erspielt hat. Damit ist Rotblau weit genug vom Abstieg entfernt und kann durchaus befreit aufspielen.

Fanproteste am Samstag in Bern

Vor dem Spiel im Letzigrundstadion am Sonntag werden am Samstagabend Basler Fans nach Bern fahren, um dort mit anderen Fangruppierungen der Super League Teams aus dem deutschsprachigen Teil der Schweiz gegen die Aussperrung der YB-Fans aus der eigenen Kurve zu protestieren. Hintergrund: Nach Ausschreitungen bei einem YB-Spiel gegen die Grasshopper in Zürich hatten die kantonalen Sicherheitsbehörden entschieden, dass der Heimblock im nächsten Spiel nicht zugänglich ist.

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