Grenzach-Wyhlen Die ersten Bewohner kommen im Juni

Mit der Inbetriebnahme des Nahwärmenetzes erreicht das Neubaugebiet am Hornacker die nächste Etappe. Steffen Peter (links) und Michael Junghardt starteten die Wärmeversorgung für fünf Mehr- und 48 Einfamilienhäuser. Foto: zVg/ED

Grenzach-Wyhlen - Im Baugebiet am Hornacker ist das neue Nahwärmenetz von Energiedienst (ED) in Betrieb gegangen. Das Unternehmen spricht von einem „Meilenstein“ für das Bauprojekt in Grenzach unter der Regie der Stuckert Wohnbau aus Gundelfingen. Die Bewohner der fünf Mehrfamilienhäuser mit 83 Wohnungen und der 48 Einfamilienhäuser beziehen zukünftig Wärme aus dem zentralen Heizkraftwerk. „Wir starten jetzt mit der Wärmelieferung für den Innenausbau. Die ersten Bewohner ziehen im Juni in ihr neues Zuhause ein“, wird ED-Projektleiter Martin Käfer in der Pressemitteilung zitiert.

Zwei Blockheizkraftwerke (BHKW) erzeugen dann rund 450 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr für das neue Quartier. „Die Abwärme der Motoren nutzen wir für die Wärmeversorgung der Gebäude. Rund 95 Prozent des Bedarfs lassen sich so decken“, rechnet Käfer, Ingenieur für Gebäudeklimatik, vor. Zusätzlich zu den beiden Blockheizkraftwerken sorgt ein Gaskessel für wohlige Temperaturen in den Häusern und Wohnungen.

Etwa die Hälfte des Strombedarfs für den Komplex deckt laut ED die Produktion aus Fotovoltaikanlagen (PV) auf den Dächern der Mehrfamilienhäuser: Rund 153 000 Kilowattstunden soll diese zukünftig pro Jahr liefern. „Über das gemeinsame Stromnetz wird der Strom aus den BHKW und der PV-Anlage direkt im Wohngebiet genutzt. Überschuss an sonnigen Tagen geht ins öffentliche Stromnetz. Nachts oder an trüben Tagen liefert ED den erforderlichen Reststrom.“ Überdies hat ED in dem Neubaugebiet zwei öffentliche Ladesäulen für E-Autos errichtet.

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