Grenzach-Wyhlen Die Stühle im Saal reichten nicht aus

Großen Beifall gab es beim Begegnungsfest im Bonhoeffersaal für die kleinen Akteure nach der Aufführung ihres Stückes „Der kleine Hirte und der große Räuber“ . Adelheid Schellhorn (links) hatte mit den Kindern das Stück eingeübt. Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Ein großes Fest der Begegnung der Kulturen war am Sonntagnachmittag im Saal des Bonhoefferhauses angesagt. Der „Amiko“-Helferkreis hatte dazu eingeladen.

Von Manfred Herbertz

Grenzach-Wyhlen. Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern und Einheimische zusammenbringen, war eines der Ziele dieser Veranstaltung, die vom Team um Ute Sehling-Henninger organisiert worden war. Und dieses Ziel wurde mehr als erreicht. Die vorbereiteten Stühle reichten nämlich gar nicht aus. So musste in Windeseile nachgestuhlt werden, freute sich Sehling-Henninger. Am Ende kamen rund 180 Menschen zusammen, um zu feiern, sich zu unterhalten und dem Schauspiel der Kinder zuzusehen.

Gemeinsam schmückten die Kinder zunächst einen großen Weihnachtsbaum mit ihrem unter Anleitung von Renate Herkommer selbst gebasteltem Schmuck, den sie am Ende der Veranstaltung abhängen und mit nach Hause nehmen durften.

Zu einem unbestrittenen Höhepunkt der Veranstaltung wurde die Aufführung des Spiels „Der kleine Hirte und der große Räuber“. Adelheid Schellhorn hatte das Stück, das weitgehend mit Flüchtlingskindern besetzt war, einstudiert. Und es war eine Wonne, den Kindern bei der Aufführung zuzusehen. Großer Applaus war am Ende der Lohn für die kleinen Schauspieler und ihren Übungseifer. Der Schülerchor der Lindenschule steuerte ebenfalls einige Lieder zum Programm bei.

Die Organisatoren waren überaus zufrieden mit dem Ablauf des Festes, habe es doch gezeigt, dass man damit die richtigen Wege beschreite, um Flüchtlinge und Einheimische zusammenzubringen. Denn auch viele Asylbewerber hatten sich am Gelingen beiliegt. Sie hatten beispielsweise Kuchen gebacken und so zur kulinarischen Vielfalt beigetragen.

Auch Bürgermeister Tobias Benz stattete dem Begegnungsfest einen Besuch ab. Er lobte das Engagement der freiwilligen Helfer, ohne deren Einsatz solche Veranstaltungen nicht vorstellbar seien. Das Begegnungsfest sei ein schöner Beweis dafür, dass Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen gut zusammen feiern könnten, hielt der Rathauschef fest.

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