Grenzach-Wyhlen Grünes Licht für Bauvorhaben

Rolf Rombach
Nach der verkürzten Offenlage des vorhabenbezogenen Bebauungsplans für den östlichen Teil der Güterstraße konnte nun der Plan verabschiedet und ein Durchführungsvertrag mit ED auf den Weg gebracht werden. Foto: Rolf Rombach

Nur noch Formsache war die Verabschiedung des nächsten größeren Bauvorhabens von Energiedienst (ED) in Grenzach. Nach der verkürzten Offenlage des vorhabenbezogenen Bebauungsplans für den östlichen Teil der Güterstraße konnte nun der Plan verabschiedet und ein Durchführungsvertrag mit ED auf den Weg gebracht werden.

Von Rolf Rombach

Grenzach-Wyhlen. Damit kann die Umsetzung des Bauvorhabens „greenLAB“ angegangen werden, zu dem die Errichtung der Heizzentrale für das Nahwärmenetz Grenzach, Räumlichkeiten für die kirchliche Sozialstation und ein Getränkemarkt gehören. Wie Fachanwalt Dirk Schöneweiß zu Beginn des Tagesordnungspunkts erläuterte, gehöre der Durchführungsvertrag zwingend zur Verabschiedung des Bebauungsplans.

Seit Juli 2021 lief das nun abgeschlossene Verfahren. Zahlreiche Untersuchungen wurden angestellt, darunter auch zum Thema Artenschutz. Nachdem bis zum Sommer bedeutendere Einwände gegen den Bebauungsplan vorgebracht und eingearbeitet wurden, waren nach der verkürzten Offenlage im September nur noch die Öffentlichkeit sowie das Landratsamt und die Deutsche Bahn beteiligt.

Wie Madeleine Kirstein vom Planungsbüro Bresch Henne Mühlinghaus erläuterte, bezog sich der Einwand der Bahn auf eine interne Richtlinie, welche nicht öffentlich zugänglich sei. Daher sei diese Richtlinie nur bedingt einzuhalten, geschweige denn zu überprüfen. Sie empfahl dem Gremium, den Einwand nicht zu berücksichtigen.

Von Seiten des Landratsamts Lörrach wurde darauf verwiesen, dass die Starkregenkarte für das Planungsgebiet zu beachten sei. Allerdings liege diese noch nicht vor, weshalb auch hierauf keine Rücksicht genommen werden könne.

Kirstein empfahl daher dem Gremium den Abwägungsbeschluss, die genannten Einwände nicht weiter zu verfolgen und damit den Druck sowie die Offenlage des geänderten Bebauungsplans zu finalisieren, um damit auch Rechtskraft zu erlangen.

Bürgermeister Tobias Benz freute sich über den Schritt: „Dann kann endlich die Brachfläche angegangen werden.“ Damit seien auch interessante Perspektiven verbunden für das zentrumsnahe Areal.

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