Grenzach-Wyhlen Notfallkrankenwagen bestaunt

Auch die Wiederbelebung übten die Kinder an einer Puppe. Foto: Rolf Rombach Foto: Die Oberbadische

Den frühen und regelmäßigen Kontakt mit der Ersten Hilfe mahnt das Rote Kreuz seit langem an. Ehrensache für die Nachwuchsabteilung des Rotkreuz-Ortsvereins Grenzach-Wyhlen, seit Jahren fester Bestandteil am Kinderferienprogramm zu sein und damit erste Kontakte mit dem Thema zu vermitteln.

Grenzach-Wyhlen (rom). Für die 22 Kinder ab sechs Jahren waren sechs Betreuer unter Jugendleiter Lutz Ebert aktiv, die nebenbei sogar noch Vorbereitungen für einen Alarmeinsatz der Bereitschaftsabteilung zur Verpflegung der Einsatzkräfte beim Großbrand in Hausen trafen. Stefan Wolff, stellvertretender Vorsitzender und in der Küche unterstützend tätig, freute sich über die Schlagkräftigkeit der Ehrenamtlichen, die trotz der Ferienzeit das Programm sowie den Einsatz problemlos parallel abwickeln konnten.

Notfallkrankenwagen als Höhepunkt

Höhepunkt war die Vorführung und Besichtigung eines Notfallkrankenwagens, den Erste-Hilfe-Ausbilder Christoph Graichen extra aus Lörrach ans Haus der Begegnung mitbrachte. Dieses Fahrzeug des Bevölkerungsschutzes kann im Notfall auch einen Rettungswagen ersetzen und wird durch den DRK-Kreisverband Lörrach unterhalten. Heiß begehrt war der Messsensor für den Blutsauerstoff am EKG dieser fahrenden Intensivstation. Artig stellten sich die Kinder der Reihe nach auf, um sich ihre aktuelle Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung anzeigen zu lassen. Als Andenken gab es diese Messkurve als Ausdruck. Beeindruckt zeigten sich die Kinder von der Fülle an Materialien, die für alle Arten an Notfällen vorgehalten werden. Vom Sauerstoffschlauch bis zum Medikamententäschchen – unzählige Fragen durften die Rotkreuzler vom interessierten Besuch beantworten.

Gelernt wird fast ausschließlich praktisch

Vom Morgen an hingen schon die verschiedensten Verbände an den kleinen Gliedmaßen der Nachwuchsretter. Verbundene Handgelenke, Knöchel, bis hin zu ganzen Armen und Beinen – gelernt wurde fast ausschließlich praktisch. Die stabile Seitenlage und der Notruf über die lebensrettende Nummer 112 durften natürlich nicht fehlen, zumal die Einsatzkräfte des DRK regelmäßig die Erfahrung machen, dass diese beiden Punkte selbst bei Erwachsenen nur bedingt bekannt sind. Das Mittagessen wurde gestiftet von den Klassen 8a und 8c der Realschule, die im vergangenen Schuljahr im Rahmen eines WVR-Projektes Spenden für einen wohltätigen Zweck sammelten. Mit einer Abschlussrunde verabschiedete sich das DRK-Team von den Kindern, wovon einzelne sich bereits nach den Terminen des Jugendrotkreuzes erkundigten. Vielleicht gibt es nach den Ferien ein Wiedersehen – immer in den ungeraden Wochen finden donnerstags ab 18 Uhr die Gruppenstunden statt.

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