Grenzach-Wyhlen Ort der Bildung und Begegnung

Melanie Penninggers und VHS-Leiter Henning Kurz präsentieren das neue Programm der Volkshochschule. Foto: Manfred Herbertz Foto: Die Oberbadische

Mit rund 150 neuen Kursen ist die Volkshochschule Grenzach-Wyhlen (VHS) ins neue Semester gestartet. VHS-Leiter Henning Kurz ist zufrieden.

Von Manfred Herbertz

Grenzach-Wyhlen. Und mit ihrem gut nachgefragten Kursangebot liege die VHS richtig, bilanzierte Kurz im Pressegespräch: „Wir haben mit rund 15 Prozent relativ wenige Kursabsagen.“ Der Landesdurchschnitt liege hier bei 25 Prozent.

Die VHS erstellt eine Jahresplanung, deren Ablauf ans Schuljahr angegliedert ist. Mit rund 6000 Unterrichtseinheiten pro Jahr zählt die VHS Grenzach-Wyhlen zwar zu den kleineren Einrichtungen dieser Art im Land, was jedoch an der Qualität der Kurse und Veranstaltungen nichts schmälert. Etwa 100 Dozenten und 30 Referenten bestreiten das umfangreiche Kurs- und Veranstaltungsprogramm, das durchschnittlich von 6000 Teilnehmern belegt wird.

Generell sei das Bestreben bundesweit, dass sich alle Volkshochschulen weiter professionalisieren und sich zertifizieren lassen. Ein Prozess, den die hiesige VHS hinter sich habe, erinnerte Kurz. Wobei die Zertifizierung keine einmalige Angelegenheit sei, sondern fortgeschrieben werde.

Kurz rückt in den VHS-Landesvorstand auf

Der VHS-Leiter ist nicht nur auf lokaler Ebene unermüdlicher Motor der Erwachsenenbildung. So wurde er kürzlich zum Vorsitzenden des Arbeitskreises „Kleine Volkshochschulen in Baden-Württemberg“ gewählt. Auch gehört er seit Herbst dem VHS-Landesvorstand Baden-Württemberg an. Positionen, die er gerne ausfüllt, denn: „Es ist sinnvoll, nicht nur den Tunnelblick für die eigene VHS zu haben. “

Und dass die Veranstaltungen in Grenzach-Wyhlen gerne besucht werden, machte Kurz an einigen wenigen Zahlen deutlich: Ausverkauft seien in der Regel die Kabarettvorstellungen im TIZ, und ein Dia-Vortrag über Island in der vergangenen Woche fand bei mehr als 150 interessierten Besuchern großen Anklang.

Man sei mit dem Programm auch immer bestrebt, aktuell zu sein. „Es macht keinen Sinn, nur blind das, was gut läuft, zu reproduzieren oder auf Zielgruppen zu starren“, sagte Kurz. So kommen zu den aktuellen Kursen und Veranstaltungen im Laufe des Jahres rund 50 bis 70 zusätzliche Angebote ins Programm. „Bestimmte Themen, die wir für aktuell halten, werden rasch aufgegriffen und nicht erst ins nächste Semester verschoben.“

Ein zentrales Thema, das sich die Volkshochschulen auf die Fahnen geschrieben habe, sei die Frage: „Was hält unsere Gesellschaft noch zusammen?“ Gerade die derzeitigen Strömungen und Veränderungen machten solche Überlegungen wichtig und die VHS soll dabei auch immer mehr zu einer Begegnungsstätte werden.

„Nachgehakt“ und „Raus aus der Schublade“

Melanie Penninggers, pädagogische Assistentin, stellte die kommenden und geplanten Höhepunkte vor: Am 13. Februar wird „Nachgehakt“, dafür lädt die VHS die neugewählten Gemeinderäte zu einem Gespräch mit Bürgern ein. Penninggers verspricht eine spannende Veranstaltung in der Weinhandlung „fünfzehn“. „Raus aus der Schublade“ heißt es dann am 8. März. Bei dieser Veranstaltung am Weltfrauentag geht es um die Rolle der Frau. Petra Schlegel interviewt Frauen aus verschiedenen Altersgruppen zu ihrem Rollenverständnis und ihrer Lebensplanung. Dazu gibt es eine Fotoausstellung mit Bildern aus dem Zeitzeugenprojekt von Kurt Paulus, und es wird der Film „Hidden figures“ gezeigt.

„Treff an der Trotte“

Auch neue Formate sind in der Planung. So wird es Ateliergespräche bei Ingeborg Eglin geben, die Serie „Talk im TIZ“ wird um das Thema „Lesen“ ergänzt, des Weiteren wird bei „Streetphilosophy“ über Gott und die Welt sowie „Das Leben – ein Spiel?“ gesprochen. Bei der „Open Stage“ steht die Bühne für jederfrau/-mann offen.

Gut angekommen ist im vergangenen Jahr der „Treff an der Trotte“, der unter dem Motto „Weckli, Wii und Wienerli“ wieder zum gemütlichen Plausch einlädt.

Weitere Informationen: Information, Programm und Anmeldung im Internet unter www.vhs-gw.de oder unter Tel. 07624/10 33.

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