Grenzach-Wyhlen Schutzmaßnahmen angemahnt

Manchmal ist der Weg zum Radfahrer-Schutzstreifen sehr weit, weil viele Instanzen beteiligt sind. In der Ortsdurchfahrt kommt beispielsweise der Bund ins Spiel. Foto: Jan Lützeler

Grenzach-Wyhlen - Neue Probleme waren es nicht, welche die Interessengemeinschaft (IG) Velo im Rahmen einer Versammlung am Donnerstagabend zu beraten hatte. Diese fand im kleinen Kreis im „Quellenstüble“ statt. Jeden Monat trifft sich die Ortsgruppe Grenzach-Wyhlen der IG Velo, um gemeinsam über die Situation und mögliche Verbesserungen für den Radverkehr zu sprechen.

Friederike Cyriacks kam gerade von einer Besprechung mit der stellvertretenden Leiterin des Ordnungsamtes, Alessa Mutter, zurück, wie sie berichtete. Thema war die derzeitige Situation der Fahrradfahrer in der Doppelgemeinde.

So mahnt die IG Velo weiterhin unter anderem die fehlende Beleuchtung entlang des Fahrrad- und Fußgängerweges vom Hieber-Markt zum Schulzentrum sowie fehlende Markierungen von Radstreifen an. „Um einen Schutzstreifen genehmigen zu lassen, kann es weit über ein Jahr dauern“, berichtete Cyriacks. Das liege daran, dass es mehrere Instanzen gibt, die über den Bau entscheiden. Als Auftraggeber kommt die Gemeinde Grenzach-Wyhlen ins Spiel, dann geht es über das Landratsamt Lörrach bis hin zum Regierungspräsidium Freiburg. Wer dafür jeweils zuständig ist, ist abhängig davon, ob es eine Gemeinde-, Kreis- oder Bundesstraße ist.

Die IG Velo ist eine Interessengemeinschaft im Landkreis Lörrach, in der sich Menschen zusammengetan haben, die das Fahrrad zu einem bevorzugten Verkehrsmittel machen wollen. Der Verein hat mehr als 500 Mitglieder, davon 50 in Grenzach-Wyhlen.

Weitere Informationen: Die IG Velo lädt für Freitag, 26. Juli, zu einer Feierabendtour ein. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Parkplatz der Hochrheinhalle. Radfahrer, die beispielsweise Schlaglöcher, aufgezwungene Umwege oder eine gefährliche Einmündung melden wollen, können dies per E-Mail an info@igvelo.de tun.

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